Mauerwerk nach DIN

Das Deutsche Institut für Normung (DIN) ist 1975 einen Vertrag mit der Bundesrepublik Deutschland über eine Public-Private-Partnership eingegangen, mit der das DIN als einzige nationale Normungsorganisation anerkannt wird.

DIN-Normen sind das Ergebnis nationaler, europäischer oder internationaler Normungsarbeit. Jeder kann die Erstellung einer Norm beantragen. Normen werden von Ausschüssen beim DIN, bei den europäischen Normungsorganisationen CEN/CENELEC oder bei den internationalen Normungsorganisationen ISO/IEC nach festgelegten Grundsätzen, Verfahrens- und Gestaltungsregeln erarbeitet. DIN-Normen werden spätestens alle fünf Jahre auf Aktualität überprüft. Entspricht eine Norm nicht mehr dem Stand der Technik, so wird ihr Inhalt überarbeitet oder die Norm zurückgezogen.

Die Regeln des Mauerwerksbaus sind in den Technischen Baubestimmungen und den Bauaufsichtlichen Zulassungen aufgeführt. Grundlage ist die DIN 1053:

  • Teil 1 Mauerwerk, Berechnung und Ausführung
  • Teil 2 Mauerfestigkeitsklassen aufgrund von Eignungsprüfungen
  • Teil 3 Bewehrtes Mauerwerk, Berechnung und Ausführung
  • Teil 4 Fertigbauteile
Seit dem 1. Juli 2012 ist der Eurocode 6: Bemessung und Konstruktion von Mauerwerksbauten (EC6) als gleichwertige Lösung neben der DIN 1053 anerkannt, d. h. er darf bereits angewendet werden. Nach der bauaufsichtlichen Einführung wird der EC 6 die DIN-Normen als geltende Norm ablösen.

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