Lina Lapelyte: We Make Years Out of Hours

Lina Lapelyte. We Make Years Out of Hours, Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin, 2026
Lina Lapelyte. We Make Years Out of Hours, Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin, 2026
Lina Lapelyte. We Make Years Out of Hours, Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin, 2026

Informationen

Lina Lapelyte. We Make Years Out of Hours, Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin, 2026 © Lina Lapelyte. VG Bild-Kunst, Bonn 2026. Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / art/beats, Florian Mag

Veranstaltungszeitraum
Ausstellung bis 10. Januar 2027
Veranstaltungsort
Hamburger Bahnhof, Berlin

Lina Lapelytes Performance We Make Years Out of Hours wandelt die historische Halle des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart in einen Ort des gemeinsamen Handelns und Singens. Die Ausstellung übertritt Grenzen zwischen Skulptur und Performance, Individuum und Kollektiv: 400.000 Holzwürfel breiten sich auf dem Boden aus, türmen sich zu Stapeln, verbinden sich zu architektonischen und hügelartigen Strukturen. Durch die Hände der Performer*innen und Besucher*innen verändert sich die hölzerne Landschaft kontinuierlich. 

Das partizipative Format betont mit der aktiven Einbeziehung des Publikums das Verständnis des offenen Museums zum 30. Jubiläum des Hamburger Bahnhof. Die Chanel Commission ist eine jährliche Initiative, die Künstler*innen ermöglicht, großformatige Projekte umzusetzen. Die Ausstellung wird kuratiert von Sam Bardaouil und Till Fellrath, Direktoren Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart.

Themen:

  • Gesungene Texte, basierend auf Gedichten von 15 internationalen Autor*innen aus dem frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart; darunter der Dichter Khalil Gibran (1883-1931), die Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan (1925-2021), die Dichterin und Filmregisseurin Forugh Farrochzad (1935-1967), die Dichterin Layla Sarahat Rushani (1952/4-2004), der Dichter Mahmud Darwisch (1941-2008), der Lyriker Ocean Vuong (geb. 1988), der Dichter Ilya Kaminski (geb. 1977) oder die Poetin und Autorin Arundhathi Subramaniam (geb. 1973).

  • Die 10 x 10 x 10 cm großen Klötze aus Fichten- und Kiefernholz wandern durch die Hände von Performer*innen und Besucher*innen. Strukturen entstehen und verschwinden wieder. Für jede neue Form muss eine andere weichen.

Öffnungszeiten: 
Di, Mi und Fr 10.00-18.00 Uhr, Do 10.00-20.00 Uhr, Sa und So 11.00-18.00 Uhr
Die Performances finden während der Laufzeit der Ausstellung dienstags, donnerstags, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr statt.

Eintrittspreis: 
Hamburger Bahnhof Nationalgalerie der Gegenwart + Sonderausstellungen 16 EUR (ermäßigt 8 EUR)

Veranstalter: 
Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin

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