Lichtvoute

Bei Treppen werden Lichtvouten üblicherweise an der Unterseite des Handlaufs installiert.
Als Leuchtmittel werden in der Regel LED-Streifen verwendet. Hier im Treppenhaus des THF Towers auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof.
Die neue Stahltreppe 0im THF Tower planten :mlzd und Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure

Der Begriff „Lichtvoute“, „Voutenleuchte“ oder „Lichtfuge“ bezeichnet verdeckte Leuchten, die meist entlang einer Deckenkante verlaufen und entweder die Decke oder die Wand beleuchten. Bei Treppen kommen sie häufig an der Unterseite des Handlaufs oder am Übergang zwischen Stufen und Treppenwange zum Einsatz. Mit ihrem diffusen Licht dienen Lichtouten der indirekten Beleuchtung der Treppe.

Die Bezeichnung Voute meint ursprünglich den gewölbten Übergang zwischen Wand oder Säule und der angrenzenden Decke. Bei historischen Stuckdecken ist die Voute oft von der Decke abgerückt, sodass an ihrer Oberseite eine nicht sichtbare Lichtquelle angebracht werden kann. Als Leuchtmittel werden in der Regel LED-Streifen verwendet, früher auch Leuchtstofflampen, deren Verkauf in der EU seit 2023 verboten ist.

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