Leitfaden Bauvergabe: Öffentliches Bauen & Sanieren mit Holz

Publikation der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe

Das im Dezember 2019 in Kraft getretene Klimaschutzgesetz schreibt eine Absenkung der CO2-Emissionen im Bereich Bauen und Gebäude von derzeit 118 Millionen Tonnen auf 70 Millionen Tonnen bis 2030 vor. Als Hilfestellung bei der Planung und Vergabe von kommunalen Holzbauprojekten bietet die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zusammen mit der Charta für Holz sowie den kommunalen Spitzenverbänden mit der Online-Seminarreihe Auf Zukunftskurs: Öffentliches Bauen mit Holz ein Forum für den Austausch der beteiligten Akteure. Anhand von zahlreichen Praxisbeispielen wird die Machbarkeit und der Weg zu einer klimapositiven Holzbaukultur in Deutschland aufgezeigt. Die Publikation Leitfaden Bauvergabe: Öffentliches Bauen & Sanieren mit Holz ist aus der Seminarreihe entstanden.

Erläutert werden unter anderem die Besonderheiten der Holzbauplanung im Vergleich zum Massivbau, wie zum Beispiel der unterschiedliche Planungsablauf, der hohe Vorfertigungsgrad oder eine möglichst frühe Einbindung von Holzbaukompetenz. Mit den richtigen Planungs-, Vergabe- und Bauabläufen können sowohl Baugeschwindigkeit als auch Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Holzbauprojekten entscheidend verbessert werden. Als Beispiel aus der Praxis ist u.a. die ökologische Mustersiedlung im Prinz-Eugen-Park in München dargestellt, die aktuell größte zusammenhängende Holzbausiedlung in Deutschland. Ausschreibungshilfen und weiterführende Informationen sowie eine Checkliste zu speziellen Holzbau-Aspekten im Vergabeverfahren ergänzen die Inhalte.

Die 84-seitige, farbig illustrierte Publikation steht auf der unten genannten Webseite (siehe Surftipps) als Pdf-Datei zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die Broschüre kann auch gegen eine Schutzgebühr von 3,00 EUR bestellt werden.

Fachwissen zum Thema

Für eine wirtschaftlich erfolgreiche Abwicklung (wenige Änderungen) sind bereits in der Vorplanungsphase spezifische Inhalte des Holzbaus zu berücksichtigen, die die Konstruktion und die Herstellung der Elemente betreffen (Abb.: Firmensitz Flexim in Berlin-Marzahn, ZRS Architekten Ingenieure, 2017).

Für eine wirtschaftlich erfolgreiche Abwicklung (wenige Änderungen) sind bereits in der Vorplanungsphase spezifische Inhalte des Holzbaus zu berücksichtigen, die die Konstruktion und die Herstellung der Elemente betreffen (Abb.: Firmensitz Flexim in Berlin-Marzahn, ZRS Architekten Ingenieure, 2017).

Planungsprozesse

Warum braucht der Holzbau einen anderen Planungsprozess?

Holzbaukompetenz und Holzbauerfahrung sollte bei allen Beteiligten vorhanden sein, bei Tragwerksplanung, Schallschutz und Brandschutz ist diese Kompetenz unerlässlich (Abb.: Firmensitz Flexim in Berlin-Marzahn, ZRS Architekten Ingenieure, 2017).

Holzbaukompetenz und Holzbauerfahrung sollte bei allen Beteiligten vorhanden sein, bei Tragwerksplanung, Schallschutz und Brandschutz ist diese Kompetenz unerlässlich (Abb.: Firmensitz Flexim in Berlin-Marzahn, ZRS Architekten Ingenieure, 2017).

Planungsprozesse

Was ist ein holzbaugerechter Planungsprozess?

Bauwerke zum Thema

Die 24 verdichteten, zwei- bis dreigeschossigen Einfamilienhäuser mit Flachdach sind mit einer vorvergrauten Fichtenholzfassade ausgestattet.

Die 24 verdichteten, zwei- bis dreigeschossigen Einfamilienhäuser mit Flachdach sind mit einer vorvergrauten Fichtenholzfassade ausgestattet.

Wohnen

Wohnquartier Prinz-Eugen-Park in München

Surftipps

Kontakt Redaktion BauNetz Wissen: wissen@baunetz.de
BauNetz Wissen Holz sponsored by:
Informationsdienst Holz | getragen durch den Informationsverein Holz, Düsseldorf
Kontakt: +49 (0) 211 9665580 | info@informationsvereinholz.de
und Holzbau Deutschland Institut e.V., Berlin
Kontakt: +49 (30) 20314533 | kontakt@institut-holzbau.de
und Studiengemeinschaft Holzleimbau e.V., Wuppertal
Kontakt: +49 (0) 20276972732 | info@studiengemeinschaft-holzleimbau.de