Kombinierte Pfahl-Plattengründung (KPP)

Bei der Pfahl-Plattengründung handelt es sich um ein Gründungskonzept, bei dem sich das Tragsystem in die drei wirkenden Elemente:

  • Pfahl,
  • Fundamentplatte und
  • Boden
verteilt. Jedes Element wird für die Lastabtragung herangezogen.

Steigende Quadratmeterpreise, wachsender Bedarf an Büroräumen sowie die begrenzte Anzahl an Bauplätzen führen zu immer höheren Bauwerken, die selbst auf weichem bzw. setzungsempfindlichem Baugrund errichtet werden. Um diese Bauwerke wirtschaftlich und sicher herzustellen, kommt die kombinierte Pfahl-Plattengründung (kurz KPP) zur Anwendung. Diese Gründungsvariante zeichnet sich gegenüber einer herkömmlichen Flachgründung durch eine Reduzierung der Setzungen bzw. Setzungsdifferenzen sowie eine geringere Beanspruchung der Fundamentplatte und damit durch eine erhöhte Wirtschaftlichkeit aus. Maßgebend ist die DIN 1054.

Beim "Torhaus Messegelände Frankfurt" beispielsweise war es aufgrund vorhandener Leitungstrassen und unerwünschter Unterkellerung nicht möglich, eine Baugrube auszuheben. Hier besteht die Gründung aus einer Kombination aus 84 bis zu 20 m tiefen Pfählen und einer tragenden, flach gegründeten Platte - eine Kombinierte Pfahl-Plattengründung.

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Pfahlgründungen werden bei weichem Baugrund gewählt, etwa hier, bei der Haltestelle Elbbrücken in Hamburg.

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