Kein Wärmeschutz ohne Feuchteschutz

Kein Wärmeschutz ohne Feuchteschutz

Franz-Josef Hölzen

Gebäudeabdichtung und Dämmung im erdberührten Bereich
Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 2015
96 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen und Tabellen, gebunden

Preis: 29,00 EUR

ISBN 978-3-8167-9337-3

Die Abdichtung gegen Feuchtigkeit ist ein wesentlicher Aspekt bei der Planung, Ausschreibung und Ausführung von Gebäuden, um diese langfristig schadensfrei zu halten. Dabei kommt insbesondere dem Zusammenwirken von Feuchtigkeit und Wärmeschutz eine zentrale Bedeutung zu – und dies vor allem bei Baumaßnahmen im erdberührten Bereich.

Im Fachbuch Kein Wärmeschutz ohne Feuchteschutz erläutert der Autor Franz-Josef Hölzen die baulichen Anforderungen bei der Abdichtung und Dämmung dieser Bauteile in Neu- und Bestandsgebäuden. Nach eingehenden Erläuterungen zu aktuellen Normen und Regelwerken beschreibt er ausführlich die unterschiedlichen Arten von Abdichtungen, Schutzschichten und Dämmstoffen und stellt anschließend die wichtigsten Detailpunkte wie Sockelanschlüsse oder Lichtschächte dar. Zahlreiche Fallbeispiele verdeutlichen die wichtigsten Zusammenhänge und helfen beim Erkennen und Zuordnen von Problemen in diesem sensiblen Bauwerksbereich.

Aus dem Inhalt:

  • Anforderungen aus den Abdichtungsregeln
  • Neustrukturierung der Abdichtungsnorm
  • Einwirkungen aus dem Untergrund
  • Wahl der Abdichtungsart
  • Abdichtungen für erdberührte Bauteile
  • Abdichtungen in und unter Wänden
  • Fußpunktabdichtungen
  • Grundregeln Sockelabschluss der Abdichtung an aufgehenden Bauteilen
  • Wärmedämmstoffe und allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen
  • Praktische Ausführung der Perimeterdämmung

Fachwissen zum Thema

Verschiedene Einwirkungen von Feuchtigkeit auf ein Gebäude

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Feuchteschutz

Anforderungen und Ziele des Feuchteschutzes

Der Feuchteschutz spielt eine wesentliche Rolle, um einen funktionierenden Wärmeschutz zu gewährleisten.

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Wärmeschutz

Aufgaben und Ziele von Wärme- und Feuchteschutz

Durch die Ausrichtung der Fenster zu den Himmelsrichtungen nehmen Planerinnen und Planer bereits in einer frühen Phase Einfluss auf das sommerliche Aufwärmverhalten (Abb.: Hafencity Hamburg).

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Wärmeschutz

Sommerlicher Wärmeschutz: Grundlagen und Ziele

In den Normen zum Wärme- und Feuchteschutz sind im Regelfall zwei µ-Werte für Baustoffe aufgeführt: einer für den feuchten und einer für den trockenen Zustand des Baustoffes.

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Feuchteschutz

Stoffeigenschaften und Wasserdampfdiffusionswiderstand

Unter besonderen winterlichen Bedingungen kommt es bei Fenstern zu einem Tauwasserausfall: Ursache kann unzureichendes Heiz- und Lüftungsverhalten der Bewohner/Nutzer sein oder der umlaufende Glasrandverbund, der eine wärmetechnische Schwachstelle in einer hochgedämmten Glastafel bildet

Unter besonderen winterlichen Bedingungen kommt es bei Fenstern zu einem Tauwasserausfall: Ursache kann unzureichendes Heiz- und Lüftungsverhalten der Bewohner/Nutzer sein oder der umlaufende Glasrandverbund, der eine wärmetechnische Schwachstelle in einer hochgedämmten Glastafel bildet

Feuchteschutz

Tauwasser auf/in Bauteilen

Bei zerklüfteten Bauten steigt neben der Erhöhung der Hüllfläche auch der Einfluss von Wärmebrücken bzw. Durchdringungspunkten an Fassaden und Dächern (Abb.: Bürogebäude am Potsdamer Platz, Berlin).

Bei zerklüfteten Bauten steigt neben der Erhöhung der Hüllfläche auch der Einfluss von Wärmebrücken bzw. Durchdringungspunkten an Fassaden und Dächern (Abb.: Bürogebäude am Potsdamer Platz, Berlin).

Wärmeschutz

Winterlicher Wärmeschutz: Grundlagen und Ziele

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