Japanisches Zedernholz in unterschiedlichen Ausführungen

Hitzebehandlung für eine lange Lebensdauer

Bei der traditionellen japanischen Methode der Holzkonservierung – Yakisugi – wird das Holz durch leichtes Verkohlen der Holzoberfläche wasserabweisend und somit haltbarer gemacht. Die karbonisierte Schicht schützt das Holz vor Fäulnis, Insekten- und Pilzbefall. Diese Hitzebehandlung verlängert nicht nur die Lebensdauer des Holzes, sondern erhöht auch die Feuerbeständigkeit.

Das Zedernholz ist in drei Oberflächenvarianten erhältlich.
Die Hitzebehandlung verlängert die Lebensdauer des Holzes.
Bei dem Produkt Suyaki wird das Holz geflammt und verkohlt.

Das japanische Unternehmen Nakamoto Forestry, mit Niederlassungen in Europa, bietet karbonisiertes japanisches Zedernholz für Innen- und Außenbereiche an, wie zum Beispiel als Fassadenverkleidung. Die Bretter werden in den verschiedenen Produktionsschritten von Hand bis zum gewünschten Endprodukt verarbeitet und abschließend mit Ölen behandelt, um die Rußschicht zu fixieren und Witterungsprozesse zu reduzieren. Zudem können durch verschiedene Öle Farbakzente gesetzt werden.

Das behandelte Zedernholz wird in drei Oberflächenvarianten angeboten: Bei Suyaki wird das Holz geflammt und verkohlt, es erhält dadurch eine tiefschwarze, natürliche Oberfläche, die besonders langlebig ist. Bei dem Produkt Gendai wird die Oberfläche nach dem Verkohlungsprozess gebürstet, wodurch die Rußschicht entfernt wird und ein sanftes, seidiges Erscheinungsbild entsteht. Bei dieser Methode kann das Holz mit oder ohne Ölbeschichtung eingebaut werden, je nach gewünschter Optik und Farbe. Bei dem Produkt Pika-Pika wird das Holz geflammt, verkohlt und doppelt drahtgebürstet. Es erhält eine hellbraune Färbung und eine markante Maserung mit strukturierter Oberfläche. Das Holz benötigt eine Ölbeschichtung auf Wasserbasis, um rußige Fingerabdrücke bei der Montage zu vermeiden.

Firma: Nakamoto Forestry, Düsseldorf

Fachwissen zum Thema

Holz und auch Holzwerkstoffe bieten eine Vielfalt von Möglichkeiten: Karbonisierte Holztafeln bilden die Fassade des Baugruppenhauses Frizz23 in Berlin-Kreuzberg (Deadline Architekten, 2019).

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