Isolierverglasungen mit Tracker

RFID-Chip zur Identifizierung und Nachverfolgung

Häufig liegen bei einem erforderlichen Glasaustausch im Bestand keine ausreichenden Informationen zur Qualität und Größe der Verglasung vor, sodass intensive Recherchen und bei beschichteten Gläsern ggf. sogar Vergleichsmuster erforderlich sind. Saint-Gobain begegnet diesem Problem mit dem digitalen Service iWin. Dazu werden die Isolierglas-Einheiten bereits in der Produktion im Randverbund mit einem im Einbauzustand nicht-sichtbaren RFID-Chip ausgestattet, der die Identifizierung und Nachverfolgung von Isolierverglasungen nach dem Einbau ermöglicht.

Jede Isolierglaseinheit ist mit einem RFID-Transponder mit einer eindeutigen ID ausgestattet, die mit handelsüblichen RFID- Lesegeräten ausgelesen werden kann.
Die iWin-ID wird in einer Datenbank gespeichert, in der Informationen und Daten über das Glaselement sowie Bestell- und Versanddetails abgerufen werden können; die Daten können auch editiert und ergänzt werden.

Jeder Chip beinhaltet eine spezifische ID-Nummer, die mit üblichen Lesegeräten ausgelesen werden kann. Die eigentlichen Daten zur Verglasung sind in der iWin-Datenbank gespeichert. Damit können technische Daten vor der Auslieferung ebenso wie der Status auf der Baustelle, nach der Installation und bei der Wartung nachverfolgt werden. Folgende Daten sind über die Datenbank abrufbar:

  • Informationen zum Produkt: Abmessung, technische Kennwerte, CO2-Fußabdruck, etc.
  • Daten aus dem Bestellvorgang: Lieferanten, Termine, Konditionen, etc.
  • Daten für das Baustellenmanagement: Zuordnung des Fassadenelements zu Lager- und Einbauort, Montageunternehmen, Termine, etc.
  • Informationen für die Montage: Hinweise zum sachgerechten Einbau, ggf. auch Links zu Montagevideos etc.
  • Daten für das übergeordnete Projektmanagement: Termine und Zuständigkeiten, Informationen über die erfolgte Montage von Fassadenelementen, Abnahme-Details etc.
  • Daten für das Facility Management, etwa im Zuge von Neubestellungen: Kennwerte zum Produkt, Informationen zum Lieferant etc.

iWin vereinfacht damit die Arbeitsabläufe vieler am Bau Beteiligter. Dies gilt zum Beispiel für die Produktionsplanung beim Verarbeiter, für die Nachbestellung von Elementen bei der Montage aufgrund von Mängeln oder für den Austausch von eingebauten Elementen durch das Facility Management. Darüber hinaus lassen sich weitere relevante Gebäudedaten in der Datenbank hinterlegen.

Auch zukünftige Nachhaltigkeitsanforderungen, wie beispielsweise Dokumentationspflichten über die in einem Gebäude verbauten Rohstoffe, können durch iWin bedient werden. So wird dank der genauen Glasspezifikationen eine sortenreine Trennung ermöglicht, wodurch Urban Mining im Rahmen der Kreislaufwirtschaft einfacher, präziser und oft auch wirtschaftlicher wird. Außerdem fördern hinterlegte Zerlegehinweise die Arbeit von Rückbau- und Recyclingunternehmen.

Hersteller: Saint-Gobain Glass, Stolberg

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