Initiative Klimapositive Städte und Gemeinden

Bündnis auf hundert Mitglieder angewachsen

Die von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen gestartete Initiative Klimapositive Städte und Gemeinden ist mittlerweile (Stand: Mai 2025) auf hundert teilnehmende Kommunen angewachsen. Seit 2020 unterstützt das Bündnis Städte und Gemeinden bei einer schnellen, breiten und zielorientierten Umsetzung von Maßnahmen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Im Fokus steht ein anwendungsorientierter Wissens- und Erfahrungsaustausch, der über die Realisierung einzelner Leuchtturmprojekte hinausgeht. Für interessierte Kommunen ist die Beteiligung an der Initiative kostenfrei.

Matthias Schäpers (DGNB), Jürgen Odszuck (Stadt Heidelberg) und Dr. Christine Lemaitre (DGNB) beim diesjährigen Jahrestreffen der Initiative in Heidelberg.

Wachsendes Netzwerk

Geschäftsführender Vorstand der DGNB ist Dr. Christine Lemaitre, die betont: „Unsere Initiative hat sich in den vergangenen fünf Jahren zu einem wichtigen Treiber und Impulsgeber für Städte und Gemeinden auf dem Weg hin zu einer klimapositiven Kommune entwickelt. Das Netzwerk wächst stetig, die Angebote zum Austausch und zur Wissensvermittlung werden gut genutzt und man spürt, dass sich hier Menschen treffen, die wirklich etwas bewegen wollen.“

Aktive Maßnahmen zur Klima- und Energiewende

Die Initiative fußt auf dem gemeinsamen Verständnis, dass klimapositive Kommunen wirksam zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit beitragen können. Dazu gehören aktive Maßnahmen zur Klima- und Energiewende, indem CO₂-Emissionen deutlich verringert und Maßnahmen umgesetzt werden, die natürliche Systeme regenerieren, Biodiversität fördern und soziale Gerechtigkeit stärken. Von anfangs elf Initiatoren auf hundert und mehr, gehören mittlerweile große Städte wie München, Stuttgart oder Düsseldorf ebenso dazu wie die kleinen Gemeinden Flecken Steyerberg, Gudensberg oder Ladenburg.

Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch

Von den Teilnehmenden wird ein ernst gemeintes Engagement im Rahmen der Initiative erwartet. Für die unterstützenden Kommunen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Angebote wie regelmäßige Vor-Ort-Besichtigungen von Quartieren, Online-Fachseminare oder ein Frühstücksstammtisch, bei dem im geschützten Raum über Erfahrungen gesprochen wird. Wer mitmacht, ist aufgerufen, die Themen mitzugestalten. Die Initiative entwickelt eine Online-Wissensdatenbank, in der Best-Practice-Lösungen und Hilfestellungen für Kommunen verfügbar sein werden. Geplant ist auch die Implementierung eines Steuerungskreises, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern vorbildlicher Kommunen zusammensetzt und sich mit der programmatischen Weiterentwicklung der Initiative beschäftigen soll.

Angebot für viele

Das Angebot richtet sich an Personen mit unterschiedlichsten Zuständigkeiten und Rollen in den Städten und Gemeinden: vom Klimaschutz- oder Nachhaltigkeitsmanagement über Stadtplanungsämter bis hin zu den Baubürgermeistern selbst. „Es gibt viele ungenutzte Potenziale an den Schnittstellen der verschiedenen Ämter und Stabstellen. Diese Lücken versuchen wir ein Stück weit zu schließen und zum zielgerichteten internen Dialog anzuregen”, so Christine Lemaitre.

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie bei den Surftipps.

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