Iconic Auböck

Iconic Auböck

Lilli Hollein, Bärbel Vischer, MAK – Museum für angewandte Kunst (Hrsg.)

Eine Werkstätte formt den österreichischen Designbegriff
Birkhäuser Verlag, Basel, 2024
Deutsch, Englisch
Broschüre, 186 Seiten, 17 × 24 cm
120 Farbige Abbildungen

Preis: 39,00 EUR

ISBN 978-3-0356-2905-7

Von Schlüsselanhängern über Besteck bis hin zu Briefbeschwerern, Möbeln und Türklinken – nicht selten sind es die kleinen, raffiniert gestalteten Objekte, die das Herz von Design-Liebhaber*innen höher schlagen lassen. Insbesondere dann, wenn sie aus dem traditionsreichen Hause der Wiener Werkstätte Auböck stammen. Die bis heute eigens entworfenen und in handwerklicher Sorgfalt gefertigten Designklassiker prägten den österreichischen Designstil generationsübergreifend.

Das Buch Iconic Auböck – Eine Werkstätte formt den österreichischen Designbegriff ist die begleitende Publikation zur gleichnamigen Ausstellung, die noch bis Ende Januar 2025 im MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien zu sehen ist (siehe Tipps). Im Mittelpunkt von Buch und Ausstellung steht das Werk der Design-Dynastie Auböck, deren 1912 in Wien gegründete Werkstatt kunstvoll gestaltete Alltagsobjekte hervorbrachte. Die Designs sind vor allem auf Carl Auböck II. (1900–1957) zurückzuführen, der, inspiriert vom Bauhaus, Kunst und Funktionalität in seinen Arbeiten vereinte. Wie schon sein Vater war auch er ausgebildeter Bronzearbeiter und Ziseleur. Es mag also nicht überraschen, dass Carl Auböck II. neben Materialien wie Holz, Horn, Leder und Bambus vor allem auf Metalle, insbesondere auf Messing setzte. Die Kupfer-Zink-Legierung bildet von Anfang an die Grundlage für das umfangreiche Œuvre des Familienbetriebs. Darunter fallen nicht nur Schreibtischausstattungen, Rauchutensilien, Möbel und Dekor, sondern auch eine Vielzahl von Tür- und Möbelgriffen, die noch heute in der inzwischen in vierter Generation geführten Werkstatt im 7. Bezirk der österreichischen Hauptstadt von Hand gefertigt werden (Website der Werkstätte in den Surftipps).

Beide, Buch und Ausstellung konzentrieren sich auf das Schaffen der Werkstatt in der Zwischen- und Nachkriegszeit sowie auf die experimentellen 1980er-Jahre. Das Buch enthält unter anderem neu angefertigte Fotografien der wesentlichen, originalen Werke, die auch in der Ausstellung gezeigt werden. Ergänzt wird es durch ein Vorwort von Lilli Hollein, Tochter des österreichischen Architekten Hans Hollein, sowie Texte von Kimberly Bradley zur Werkstätte im internationalen Design-Kontext, Nina Schedlmayer zur Geschichte der Werkstätte und Bärbel Vischer zur surrealistischen Interpretation des umfassenden Repertoires der Werkstätte Auböck. -sms

Fachwissen zum Thema

Drücker aus Edelstahl

Drücker aus Edelstahl

Materialien

Werkstoffe

Beschläge hatten ursprünglich nur den Zweck, einer Tür, einem Tor oder einem Portal eine Halterung zu geben, durch die sie mit dem Mauerwerk, der Bauöffnung oder einem Holzrahmen verbunden wurden (Tür in einem Fachwerkhaus in Quedlinburg).

Beschläge hatten ursprünglich nur den Zweck, einer Tür, einem Tor oder einem Portal eine Halterung zu geben, durch die sie mit dem Mauerwerk, der Bauöffnung oder einem Holzrahmen verbunden wurden (Tür in einem Fachwerkhaus in Quedlinburg).

Grundlagen

Geschichtliche Entwicklung der Beschläge

Türbeschlag aus Messing, poliert

Türbeschlag aus Messing, poliert

Materialien

Messing

Beschlagsoberflächen schützen das Grundmaterial vor Korrosion, Abnutzung und Umwelteinflüssen – und beeinflussen zugleich die Wirkung im Raum. Im Bild: Randi 1074.80 PVD behandelt

Beschlagsoberflächen schützen das Grundmaterial vor Korrosion, Abnutzung und Umwelteinflüssen – und beeinflussen zugleich die Wirkung im Raum. Im Bild: Randi 1074.80 PVD behandelt

Materialien

Oberflächen

Tipps zum Thema

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