Holzfaser-WDVS: Details für den Holzmassivbau

Publikation des vdnr

Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) aus Holzfasern ermöglichen eine vollflächige Dämmung von Außenwandkonstruktionen und bieten einen dauerhaften Schutz vor Witterungseinflüssen. Im Vergleich zu synthetischen oder mineralischen Fassadendämmsystemen basieren sie auf nachwachsenden Rohstoffen, sind recycelbar und besitzen eine hohe Wärmespeicherfähigkeit. Holzfaserplatten sind zudem diffusionsoffen und kapillaraktiv, wodurch sie Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können. Das verbessert das Raumklima und verringert das Risiko von Feuchteschäden.

Beginnend mit gängigen Regelaufbauten werden auf den nachfolgenden Seiten alle Anschlusspunkte an der Außenhaut beleuchtet.
Autor der produktneutralen Details ist Dipl.-Ing. Frank Förster aus Bochum.

Mit der Publikation Holzfaser-WDVS Details für den Holzmassivbau stellt der Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen (vdnr) eine fachliche Grundlage mit wesentlichen Einzeldetails für ihre Anwendung zur Verfügung. Neben Regelquerschnitten mit beispielhaften bauphysikalischen Werten von tragenden, raumabschließenden Außenwänden in Holzmassivbauweise zeigt das Heft Detailzeichnungen von Anschlüssen an verschiedene Bauteile.

Aus dem Inhalt:

  • Sockelanschlüsse 
  • Geschossübergang 
  • Aufstockung auf Bestandsgebäude 
  • Fensteranschlüsse 
  • Dach- und Deckenanschlüsse 
  • Fugenausbildung 
  • Elementstöße / Elementanschlüsse 
  • Wandanschlüsse und -übergänge 
  • Balkonanschlüsse 

Autor des 28-seitigen Detailkatalogs ist Dipl.-Ing. Frank Förster aus Bochum, Herausgeber ist der Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen (vdnr). Auf der Webseite des vdr steht der Katalog zum kostenfreien Download zur Verfügung (siehe Surftipps). 

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Beim Waldorf-Campus in Berlin-Schöneberg (Kersten Kopp Architekten, 2018/2021), einem weitgehend aus vorgefertigten Bauteilen errichteten Holzbau, bestehen die Innenwände und Decken aus Massivholz.

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