Hitzeservice
Seit langem beobachten Meteorolog*innen einen starken Anstieg der sommerlichen Temperaturen in Deutschland. Immer häufiger gefährden Hitzewellen Menschen und andere Lebewesen sowie Landwirtschaft und Wasserversorgung. Das Online-Portal Hitzeservice des Bundesministeriums für Gesundheit soll Kommunen helfen, sich auf den Klimawandel einzustellen.
Die Inhalte wurden zwischen 2021 und 2023 unter Leitung des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) erstellt. Mitgearbeitet haben das Institut für Soziologie der LMU sowie die auf Umweltfragen spezialisierte Kommunikationsagentur Ecolo. Zudem konnten sich Kommunen und Verbände einbringen.
In erster Linie richtet sich das Angebot an Verwaltungen. Genauso profitieren aber auch Krankhäuser, Schulen und Kindertagesstätten sowie Privatpersonen von den evidenzbasierten Informationen und Hinweisen. Oberstes Ziel der Plattform ist der Gesundheitsschutz. Kommunale Akteur*innen sollen bei der Planung von entsprechenden Präventionsmaßnahmen und Informationskampagnen unterstützt werden.
Sechs Themenbereiche sind auf der Webseite zu finden:
- Hitzeschutzmaßnahmen
- Hitzeaktionspläne
- Fakten und Grundlagen
- Services
- Ansprache von Risikogruppen
- HITZESERVICE vernetzt
Hier finden Verwaltungskräfte Checklisten und Leitfäden, weiterführende Links, Tipps zu Maßnahmenkatalogen und Finanzierungsmöglichkeiten. Sie erfahren außerdem, warum Hitzevorsorge eine wichtige Aufgabe für Kommunen ist, was das Stadtklima besonders macht und welche Herausforderungen für das Gesundheitswesen bestehen. Persönlicher Kontakt und Austausch mit anderen Gemeinden sind über Online-Fachgespräche und Vernetzungstreffen möglich.
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