Heizkörpertausch statt Fußbodenheizung

Austauschheizkörper mit niedrigeren Vorlauftemperaturen auch für Wärmepumpen

Wer ein Heizsystem modernisiert und beispielsweise eine alte Öl- oder Gasheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt, steht häufig vor der Frage, ob dafür eine Fußbodenheizung erforderlich ist. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, da die Eignung des bestehenden Heizsystems von verschiedenen Faktoren abhängt. Grundsätzlich können jedoch auch vorhandene Radiatoren durch leistungsfähigere Modelle ersetzt werden. Ein Beispiel dafür sind die Austauschheizkörper von Buderus, die ohne größere Eingriffe in den Innenraum anstelle vorhandener Heizkörper montiert werden können.

Die Variante A-Profil besitzt eine klassisch vertikal profilierte Front.
Mit einer glatten Oberfläche bringt die Variante A-Plan gestalterische Ruhe in den Raum.

Alte Stahl- und Gussradiatoren, die nach der DIN 4703: Raumheizkörper ausgeführt wurden, lassen sich durch Heizkörper der Serie Logatrend ersetzen. Die Modelle sind in den Varianten A-Profil mit vertikal profilierter Front und A-Plan mit glatter Oberfläche erhältlich. Neben der Standardlackierung in Verkehrsweiß (RAL 9016) stehen viele verschiedene Sonderfarben zur Verfügung. Eine kataphoretische Beschichtung schützt die Heizkörper dauerhaft vor Korrosion. Bei diesem elektrochemischen Verfahren wird das Werkstück in ein Tauchbad eingetaucht und durch elektrischen Stromfluss beschichtet.

Durch ihre Bauart erreichen die Austauschheizkörper eine höhere spezifische Wärmeleistung als ältere DIN-Radiatoren. Laut Hersteller lässt sich dadurch der Energieverbrauch um bis zu elf Prozent reduzieren: fünf Prozent durch die 1K-Ventiltechnik, die einen hydraulischen Abgleich unterstützt, weitere sechs Prozent durch die werkseitige Ventilvoreinstellung. Die höhere Wärmeleistung ermöglicht zudem den Betrieb mit niedrigeren Vorlauftemperaturen. Das kann insbesondere in Kombination mit einer Wärmepumpe die Effizienz des Heizsystems erhöhen und den Energieverbrauch senken.

Die Heizkörper lassen sich aufgrund ihrer laschenlosen Konstruktion und mit dem Montagesystem Buderus BMSplus auch vertikal montieren. Für Bereiche mit erhöhten hygienischen Anforderungen, etwa Krankenhäuser, sind die Flachheizkörper zudem ohne Konvektionsbleche, Abdeckgitter und Seitenteile erhältlich. Dadurch sind die Oberflächen leichter zugänglich und können einfacher gereinigt werden.

Hersteller: Buderus, Wetzlar

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