Heißbemessung

Die Heißbemessung ist ein interdisziplinäres Thema der Ingenieurmethoden in der Tragwerksplanung und im Brandschutz. Diese bezieht sich auf die Berechnung und Bewertung der Temperaturen, die während eines Brandereignisses in einem Gebäude oder an einer Tragwerksstruktur auftreten können. Diese Berechnungen dienen dazu, die Auswirkungen von hohen Temperaturen auf die Gebäudeintegrität, Brandschutzsysteme und die Sicherheit von Personen zu verstehen und zu berücksichtigen.

Die maßgebliche Norm für die Heißbemessung ist die DIN 18230: Baulicher Brandschutz im Industriebau. Sie legt die Verfahren und Richtlinien für die Berechnung der Temperaturbelastung in Gebäuden bei Brandbeanspruchung fest. Sie stellt sicher, dass Gebäude und Brandschutzsysteme so konstruiert und dimensioniert werden, dass sie den erwarteten hohen Temperaturen während eines Brandes standhalten können, um Menschenleben zu schützen – das primäre Schutzziel des vorbeugenden Brandschutzes.

Fachwissen zum Thema

Der Ausbreitung von Bränden wird z.B. durch raumabschließende Bauteile mit Widerstand gegen Feuer und/oder Rauch vorgebeugt (Abb.: Materialprüfung im nachgebauten Kinderzimmer)

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Grundlagen

Brandsimulation

Schutzziele im Brandschutz

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