gtot-Wert

Grundsätzlich gilt: Je niedriger der gtot-Wert, desto geringer ist der solare Wärmeeintrag in den Raum und desto weniger Wärme gelangt ins Gebäudeinnere.

Der gtot-Wert beschreibt den Gesamtenergiedurchlassgrad einer Verglasung in Kombination mit einem Sonnenschutzsystem, wie beispielsweise außenliegenden Jalousien, Rollläden oder Screens. Folglich gibt er an, welcher Anteil der auf die Fassade auftreffenden Sonnenenergie in den Innenraum gelangt. Im Unterschied zum g-Wert, der ausschließlich den Energiedurchlass des Glases beschreibt, wird hier der Sonnenschutz mit einbezogen. Für die Bewertung des sommerlichen Wärmeschutzes ist der gtot-Wert deshalb aussagekräftiger. Dabei gilt: Je niedriger er ausfällt, desto geringer ist der solare Wärmeeintrag in den Raum.

Die Berechnung erfolgt vereinfacht nach: gtot = g x F

  • g = Gesamtenergiedurchlassgrad der Verglasung
  • FC = Abminderungsfaktor des Sonnenschutzes

Gängige gtot-Werte in der Praxis:

  • sehr guter Hitzeschutz: gtot ≤ 0,15 bis 0,25
  • guter Hitzeschutz: gtot = 0,30 bis 0,40
  • mäßiger Hitzeschutz: gtot > 0,40

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