Grünbrücken

Querungshilfen mit einem Tragwerk aus Eichen-Brettschichtholz

Für Wildtiere sind Grünbrücken oftmals die einzige (sichere) Möglichkeit, Verkehrsschneisen in Wiese, Wald und Feld zu überwinden. Eine Publikation des Informationsdienstes Holz in der Reihe „spezial” macht die Überführungen von Autobahnen zum Thema, dabei liegt der Fokus auf Laubholz als Baumaterial. Grünbrücken – Studie zu Querungshilfen mit einem Tragwerk aus Eichen-Brettschichtholz (BSH) lautet der Titel. Sowohl im Bauwesen als auch als Bestandteil der Wälder hierzulande wird die Bedeutung von Laubholz wachsen, da Nadelholz weniger widerstandsfähig ist gegenüber Hitze und Trockenheit.

Grünbrücken erweitern den Lebensraum von Wildtieren, verknüpfen Biotope und tragen zum Erhalt gefährdeter Arten bei. Der tatsächliche Bedarf ist schwierig zu ermitteln, er wird in der Broschüre auf einige Hundert geschätzt. Dargestellt ist die Planung eines Prototyps einer Brücke am Standort St. Augustin bei Bonn, ausgehend von den technischen Randbedingungen über Entwurfsskizzen für Tragwerke und Querschnittsberechnungen bis hin zu Leitdetails. Dabei geht es regelmäßig um die Eigenschaften von Eichen-BSH im Vergleich zu Bauteilen aus Nadelholz.

Die 36-seitige Publikation steht als PDF zum Download kostenfrei auf der Webseite des Informationsdienstes Holz (siehe Surftipps) zur Verfügung.

Fachwissen zum Thema

Brettschichtholz (BSH) besteht aus beliebig vielen, festigkeitssortierten Brettlamellen mit maximal 45 mm Dicke, die faserparallel zu Trägern verklebt sind.

Brettschichtholz (BSH) besteht aus beliebig vielen, festigkeitssortierten Brettlamellen mit maximal 45 mm Dicke, die faserparallel zu Trägern verklebt sind.

Baustoffe

Bauprodukte im Ingenieurholzbau: Übersicht

Bogenbrücke bei Lohmar Höngesberg / Kreuznaaf: Das Haupttragwerk – die beiden Bögen – besteht aus blockverleimten Brettschichtholz (BSH)-Balken (Fichte), die seitlich mit Lärchenholz verkleidet sind. Auch die beiden Vorlandbrücken sind aus blockverleimten Fichten-BSH gefertigt. Den statische Verbund zur oberseitigen Ortbetonplatte gewährleisten in das Holz eingeklebte Verbindungsmittel. Um das Bauwerk vor Witterungseinflüssen zu schützen, sind die Bögen oberseitig mit Titanzinkblechen abgedeckt und seitlich verkleidet. Exponierte Bauteile wie zum Beispiel die Hänger und das Geländer sind aus Stahl hergestellt. Der Handlauf besteht aus Accoya-BS-Holz.

Bogenbrücke bei Lohmar Höngesberg / Kreuznaaf: Das Haupttragwerk – die beiden Bögen – besteht aus blockverleimten Brettschichtholz (BSH)-Balken (Fichte), die seitlich mit Lärchenholz verkleidet sind. Auch die beiden Vorlandbrücken sind aus blockverleimten Fichten-BSH gefertigt. Den statische Verbund zur oberseitigen Ortbetonplatte gewährleisten in das Holz eingeklebte Verbindungsmittel. Um das Bauwerk vor Witterungseinflüssen zu schützen, sind die Bögen oberseitig mit Titanzinkblechen abgedeckt und seitlich verkleidet. Exponierte Bauteile wie zum Beispiel die Hänger und das Geländer sind aus Stahl hergestellt. Der Handlauf besteht aus Accoya-BS-Holz.

Konstruktionselemente

Bogentragwerke

Waldformen in Deutschland (Stand: 2018)

Waldformen in Deutschland (Stand: 2018)

Werkstoff Holz

Holzarten und ihre Verbreitung

Surftipps

Kontakt Redaktion BauNetz Wissen: wissen@baunetz.de
BauNetz Wissen Holz sponsored by:
Informationsdienst Holz | getragen durch den Informationsverein Holz, Düsseldorf
Kontakt: +49 (0) 211 9665580 | info@informationsvereinholz.de
und Holzbau Deutschland Institut e.V., Berlin
Kontakt: +49 (30) 20314533 | kontakt@institut-holzbau.de
und Studiengemeinschaft Holzleimbau e.V., Wuppertal
Kontakt: +49 (0) 20276972732 | info@studiengemeinschaft-holzleimbau.de