Gläsernes Trennwandsystem

Räumliche und akustische Trennung für das New Work Hub in München

Unter dem Sammelbegriff New Work versteht man neue, meist alternative Arbeitsmodelle in der globalisierten und digitaliserten Gesellschaft. Das New Work Hub des Beratungsunternehmens für den Bau- und Immobiliensektor Drees und Sommer, hat am Standort München neue Räumlichkeiten für die rund 250 Mitarbeitenden bezogen. Die Büroräume wurden von dem Unternehmen selbst geplant und vereinen Flächen für Kommunikation und Kollaboration sowie Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten unter einem Dach. Die räumliche wie akustische Trennung von offener Bürolandschaft und Konferenzräumen wurde mit dem Trennwandsystem 2000 eco von Strähle umgesetzt.

Die Planenden entschieden sich für Profile mit einer schwarzen Pulverbeschichtung, die mit den hellen Holzfußböden kontrastieren.
Abhängig von der Ausführung weisen die Wände ein Schalldämmmaß von bis zu 52 Dezibel auf.

Eine Stadt im Kleinformat

Bei der Konzeption der neuen Räume wurde der Fokus auf eine gemischte Nutzung gesetzt. Als gestalterischer Leitgedanke diente den Planenden die Vorstellung, dass das neue Arbeitsplatzkonzept eine kleine Stadt inklusive Nachbarschaften und Verkehrswegen abbilden soll. Gemeinsam genutzte Räume, die als Begegnungsorte für Personen mit unterschiedlichen Qualifikationen und beruflichen Hintergründen fungieren sollen, stehen im Vordergrund des Entwurfs. Auch die Wege zwischen den Räumen sollen als Treffpunkte für informelle Meetings genutzt werden können. Die Mitarbeitenden haben keine festen Arbeitsplätze, sondern können sich flexibel an einem der Arbeitstische niederlassen. Eine Bibliothek sowie sogenannte Fokusräume sind für konzentriertes Arbeiten prädestiniert. Über eine App lassen sich die Räume buchen sowie die Auslastung der Arbeitsplätze digital verfolgen und auswerten.

Gläserne Wände für eine akustische Trennung

Zur räumlichen und akustischen Trennung der unterschiedlichen Arbeitsbereiche kommt ein Trennwandsystem zum Einsatz. Die als große Glasfächen ausgeführten Trennwände sorgen dafür, dass genügend Licht in den zentralen Raum einfallen kann, der von den Meetingräumen flankiert wird. Abhängig von der Ausführung weisen die Wände ein Schalldämmmaß von bis zu 52 Dezibel auf. Je nachdem, welche raumakustischen Anforderungen vorliegen, kann zwischen Wänden mit einer Stärke von 100 mm oder 125 mm beziehungsweise zwischen Voll- und Glaswänden gewählt werden.

Außerdem sind unterschiedliche Profiloberflächen erhältlich. Im Münchener New Work Hub entschieden sich die Planenden für Profile mit einer schwarzen Pulverbeschichtung, die einen Kontrast zum hellen Holzfußboden bilden. Die Eco-Variante des Systems zeichnet sich dadurch aus, dass sie nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip konzipiert wurde, das vorsieht, dass Produkte nach einem möglichst langlebigen Einsatz wieder vollständig der Kreislaufwirtschaft zugeführt werden können.

Firma: Strähle, Waiblingen

Fachwissen zum Thema

Möbel als Bestandteil von Maßnahmen zur Schallabsorption.

Möbel als Bestandteil von Maßnahmen zur Schallabsorption.

Raumelemente

Akustische Anforderungen an Büromöbel

Anforderungen an moderne Arbeitswelten

Büro/​Arbeiten

Anforderungen an moderne Arbeitswelten

Das C2C-Prinzip bezeichnet einen idealisierten, geschlossenen Rohstoffkreislauf nach dem Vorbild der Natur, bei dem alle Rohstoffe eines Produkts nach dem Nutzungszeitraum zu 100% im Kreislauf bleiben und wiederverwendet werden können.

Das C2C-Prinzip bezeichnet einen idealisierten, geschlossenen Rohstoffkreislauf nach dem Vorbild der Natur, bei dem alle Rohstoffe eines Produkts nach dem Nutzungszeitraum zu 100% im Kreislauf bleiben und wiederverwendet werden können.

Baustoffe/​-teile

Cradle-to-Cradle-Prinzip

Kontakt Redaktion Baunetz Wissen: wissen@baunetz.de