Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Modernisierung der Wärmeversorgung in Gebäuden (Gebäude­moder­nisie­rungs­ge­setz GModG)

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29. Oktober 2026
Veranstaltungsort
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Mit dem Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung eine Änderung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) angekündigt. Ein Referentenentwurf für ein neues Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Modernisierung der Wärmeversorgung in Gebäuden liegt seit Mai 2026 vor. Die geplanten Regelungen bringen zahlreiche Änderungen: Sie betreffen unter anderem die Anforderungen an den Einbau von Heizungen, neue Nachrüstungspflichten für Nichtwohngebäude sowie die Ermittlung des einzuhaltenden Jahres-Primärenergiebedarfs. Auch die neuen Fassungen der DIN/TS 18599 und DIN 4108-2 spielen eine Rolle. Darüber hinaus sieht der Entwurf künftig Regelungen zur Ermittlung von Treibhausgasemissionen vor. Dabei soll auch die Materialität von Bauteilen und Komponenten berücksichtigt werden.

Inhalte: 

  • Übersicht zu den Anforderungen für zu errichtende Gebäude
    - Änderung der Referenztechnik
    - Umstellung der Primärenergiefaktoren auf fp,tot inklusive Erneuerbare Energien-Anteil
    - Abschaffung der §§ 71 und 72 zur Berücksichtigung Erneuerbarer Energien
    - Pflicht zur Gebäudeautomation in NWG bereits ab 70 kW
    - Neuerungen der DIN 4108-2 im Hinblick auf den sommerlichen Wärmeschutz
  • Änderung für das Bauen im Bestand insbesondere beim Einbau neuer Heizungen
  • Nachrüstungen für Nichtwohngebäude
  • Beispielhafte Neuerungen zur DIN/TS 18599
  • Ausblick auf die Treibhausbilanz nach DIN SPEC 91606

Teilnahmegebühr: 189 EUR; 109 EUR für Mitglieder der Architekten­kammern und der Ingenieurkammer Hessen; 89 EUR ermäßigt

Veranstalter*in: Akademie der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

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Für Neubauten und Sanierungen gilt seit 1. November 2020 das „Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung Erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden“, verkürzt „Gebäudeenergiegesetz“ (GEG), ein einheitliches Anforderungssystem, das Energieeffizienz und erneuerbare Energien gleichermaßen berücksichtigt und gleichzeitig die bisherigen Regelwerke EnEG, EnEV und EEWärmeG ersetzt.

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