Gefördert: Pilotprojekte – Innovationen im Gebäudebereich

Programm des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen unter dem Titel Pilotprojekte – Innovationen im Gebäudebereich unterstützt die Umsetzung neuartiger Ansätze für nachhaltiges und zukunftsfähiges Bauen. Ausgewählt wurden 13 Projekte, mit denen neue Baustoffe, kreislaufgerechte Konstruktionen, Bauteilwiederverwendung, Low-Tech-Konzepte, digitale Planungsprozesse und ressourcenschonende Sanierungen gefördert werden. Ziel ist es, innovative Forschung in die praktische Umsetzung zu bringen. 

Projekt „Evangelisches Gemeindehaus Feuerbach“ in Feuerbach
Projekt „Inklusives ZukunftsQuartier Kunstwerkerschule“ in Essen
Projekt „Neue Architekturschule" in Siegen

Gefördert werden sowohl Vorhaben in einer frühen Planungsphase (Leistungsphasen 0 sowie 1 bis 4 gemäß HOAI) in der „Kategorie A” als auch solche, bei denen der Schwerpunkt auf der baulichen Umsetzung liegt (ab Leistungsphase 5 gemäß HOAI) in „Kategorie B”. Sechs ausgewählte Projekte fallen in die Kategorie A, sieben in Kategorie B – sie alle werden von einer wissenschaftlichen Einrichtung begleitet und analysiert. Nach der Auswertung folgt eine Aufbereitung, um die Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 

Ein Beispiel der Kategorie A ist das Projekt Evangelisches Gemeindehaus Feuerbach, bei dem ein entkerntes Bestandsgebäude eine neue Hülle aus Holz und Lehm erhält. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das Institut für Bauklimatik und Energie der Architektur der TU Braunschweig, unterstützt durch Transsolar. 

Auch das Inklusive ZukunftsQuartier Kunstwerkerschule – ADPT-Pilotprojekt in Essen ist ein Projekt der Kategorie A: Hier sind modulare Neubauten und Bestand verbunden. Neue Gebäude entstehen überwiegend aus Holz, Lehm, Stroh, Kautschuk und wiederverwendeten Bauteilen. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Ruhr-Universität Bochum sowie weitere Institutionen.

Das Projekt Neue Architekturschule Siegen zeigt, wie sich ein bestehender Industriebau durch eine rückbaubare Stahl-Holz-Hybridkonstruktion nachhaltig weiternutzen lässt. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Lehr‑ und Forschungsgebiete Bauökonomie und Baumanagement sowie Baukonstruktion und Entwerfen der Neuen Architekturschule Siegen. 

Beispiele für die Kategorie B sind unter anderem Bauteilwiederverwendung im geförderten Wohnungsbau oder Haus der Statistik – Mieterausbau Haus ABC in Berlin. Informationen zu allen Projekten sind über eine interaktive Karte auf der Webseite der Bundesstiftung Bauakademie abrufbar: siehe Surftipps.

Fachwissen zum Thema

Für eine wirtschaftlich erfolgreiche Abwicklung (wenige Änderungen) sind bereits in der Vorplanungsphase spezifische Inhalte des Holzbaus zu berücksichtigen, die die Konstruktion und die Herstellung der Elemente betreffen (Abb.: Firmensitz Flexim in Berlin-Marzahn, ZRS Architekten Ingenieure, 2017).

Für eine wirtschaftlich erfolgreiche Abwicklung (wenige Änderungen) sind bereits in der Vorplanungsphase spezifische Inhalte des Holzbaus zu berücksichtigen, die die Konstruktion und die Herstellung der Elemente betreffen (Abb.: Firmensitz Flexim in Berlin-Marzahn, ZRS Architekten Ingenieure, 2017).

Planungsprozesse

Warum braucht der Holzbau einen anderen Planungsprozess?

Holzbaukompetenz und Holzbauerfahrung sollte bei allen Beteiligten vorhanden sein, bei Tragwerksplanung, Schallschutz und Brandschutz ist diese Kompetenz unerlässlich (Abb.: Firmensitz Flexim in Berlin-Marzahn, ZRS Architekten Ingenieure, 2017).

Holzbaukompetenz und Holzbauerfahrung sollte bei allen Beteiligten vorhanden sein, bei Tragwerksplanung, Schallschutz und Brandschutz ist diese Kompetenz unerlässlich (Abb.: Firmensitz Flexim in Berlin-Marzahn, ZRS Architekten Ingenieure, 2017).

Planungsprozesse

Was ist ein holzbaugerechter Planungsprozess?

Surftipps

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