Gebäudemodelle mit KI-Einsatz erstellen

Selbstlernende Software

Das digitale Nachmodellieren vorhandener Bestandsbauten- oder Strukturen ist, manuell ausgeführt, eine zeitaufwändige und fehleranfällige Aufgabe. Statt analog ein Aufmaß zu nehmen und dieses in 3D-Modellierungsprogrammen nachzubilden, kann mithilfe der Software Aurivus ein Laserscan zu einem BIM-fähigen 3D-Modell umgewandelt werden.

Dafür wird aus dem Scan eine Punktwolke und aus der Punktwolke ein bearbeitungsfähiges 3D-Modell generiert.

Mittlerweile finden sich einige Lösungen, die mittels Digitalscan die Umgebung aufnehmen und als Punktwolke ausgeben. Problematisch ist hierbei allerdings, dass die Punktwolke nicht bearbeitbar ist. Die Umwandlung in eine verarbeitungsfähige Geometrie geschieht meist in Handarbeit. Das Ulmer Start-Up Aurivus entwickelte mit seiner Software eine Lösung für dieses Problem: Aus den importierten Punktwolken erstellt das System mittels Machine Learning und Künstlicher Intelligenz BIM-fähige 3D-Modelle – ohne, dass der Mensch hier eingreifen und nachmodellieren muss. Die Software ist speziell für Anwendungen in der Architektur- und Baubranche entwickelt worden, bei denen zuverlässiger und vor allem schneller Gebäudemodelle entstehen, als bei einer händischen Modellierung. Ende 2020 startete die Pilotkundenphase.

Das Start-Up ist eine Ausgründung der Universität Ulm und hat im Oktober 2020, nur ein Jahr nach Beginn, beim CyberOne Award des Landes Baden-Württemberg den ersten Preis gewonnen.

Anbieter Software: Aurivus, Ulm

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Digitale Bauwerksmodellierung

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Grundlagen

Building Information Modeling (BIM)

Erst seit Anfang der 1990er-Jahre kam es zu einer weitläufigen Etablierung der rechnerunterstützen 3D-Konstruktionsmethodik.

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Grundlagen

CAD, 3D und BIM