Fugenloser Recyclingterrazzo

Zement- und epoxidharzfreier Terrazzo aus Bauabfällen

Immer mehr Bauherr*innen, Architekt*innen und herstellende Unternehmen setzen bei ihren Projekten auf nachhaltige Materialien – auch im Bereich Boden. Der Terrazzospezialist VIA hat bereits einen zement- und epoxidharzfreien, recyclebaren Terrazzo im Sortiment. Nun hat das deutsche Unternehmen einen fugenlosen Terrazzo auf den Markt gebracht, der aus bereits recycelten Materialien hergestellt wird. Dazu gehören braunes und grünes Glas sowie Materialien aus dem Baustoffrecycling wie Keramikbruchstücke, Dachziegel, Holz und Steine aus lokalen Steinbrüchen.

Splitt aus grünem Recyclingglas
Das Ursprungsmaterial: grüne Glasflaschen
Terrazzo aus recycelten Backsteinen

Der Recyclingterrazzo von VIA besteht aus einer Mischung, die sich zu 40 Prozent aus Bindematerial und zu 60 Prozent aus recyceltem Material zusammensetzt. Die Terrazzomischung wird vor Ort zu Splitt verarbeitet, mit Wasser vermischt und von geschulten Verarbeiter*innen direkt auf den Boden aufgetragen. Bereits am nächsten Tag kann der Bodenbelag trockengeschliffen werden. Mit dem Recyclingterrazzo sind ästhetisch individuelle Lösungen möglich. Beispielsweise können die ausrangierten Steine eines historischen Gebäudes so nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzio wiederverwendet werden. -csh

Firma: VIA, Bacharach

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Nachhaltigkeit

Terrazzo bezeichnet einen meist fugenlosen Bodenbelag aus mineralischem Bindemittel und Gesteinskörnungen, der durch Schleifen und Polieren eine homogene, glänzende Oberfläche erhält. Im Bild: Terrazzoboden in der anktiken Stadt Herculaneum am Golf von Neapel

Terrazzo bezeichnet einen meist fugenlosen Bodenbelag aus mineralischem Bindemittel und Gesteinskörnungen, der durch Schleifen und Polieren eine homogene, glänzende Oberfläche erhält. Im Bild: Terrazzoboden in der anktiken Stadt Herculaneum am Golf von Neapel

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