Flexible Nutzung und Zukunftsfähigkeit

Durch flexible Grundrissgestaltung und moderne Gebäudetechnik können Räume unkompliziert an veränderte Funktionsbedarfe angepasst werden – ob Wohnen, Arbeiten oder Gewerbe.

Bei der grundlegenden Erneuerung der „Möllerei“ in Esch-sur-Alzette bewahren Industrieverglasungen mit Stahlprofilen das authentische Erscheinungsbild.
An der Kölner VHS filtert eine photokatalytische Fassadenmembran über 30 Prozent der Stickoxide aus der Innenstadtluft.

Auf das Gebäude abgestimmte Fenster- und Fassadensysteme steigern dabei nicht nur die Energieeffizienz und den Klimaschutz, sondern sorgen auch für einen hohen Nutzerkomfort. Verbesserter Schall- und Einbruchschutz, optimale Tageslichtnutzung, kontrollierte Lüftung und leistungsfähige Sonnenschutzlösungen schaffen angenehme, sichere und produktive Umgebungen. Eine barrierefreie Gestaltung und der gezielte Einsatz emissionsarmer Materialien machen Gebäude nachhaltig und für alle Menschen nutzbar.

Mit einer durchdachten Sanierung lässt sich langfristig der Wert, die Funktion und die Attraktivität des Bestands sicherstellen.

  • Maximale Gestaltungsfreiheit: Durch gezielten Umbau lassen sich Grundrisse flexibel an veränderte Nutzerbedürfnisse und moderne Arbeitswelten anpassen.

  • Höherer Komfort durch bessere Bauphysik: mit Fenster- und Fassadensysteme Aluminium- oder Kunststoff.

  • Effektiver Schall- und Einbruchschutz: Akustisch optimierte Fensterlösungen und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen schaffen ruhige, geschützte Arbeits- und Wohnbereiche.

  • Klimagerechte Planung: Sonnenschutzsysteme und Hitzeschutz optimieren den sommerlichen Wärmeschutz und erhöhen das Wohlbefinden auch in wärmeren Jahreszeiten.

  • Lichtoptimierung: Eine durchdachte Tageslichtplanung – etwa durch gezielte Arbeitsplatzanordnung und individuell steuerbare Sonnenschutzsysteme – fördert Produktivität, Gesundheit und Kreativität.

  • Frische Luft rund um die Uhr: Kontrollierte Lüftungskonzepte sichern eine dauerhaft hohe Luftqualität.

  • Barrierefreiheit als Standard: Sanierungen bieten die Chance, Gebäude umfassend barrierefrei zu gestalten – z. B. durch schwellenlose Zugänge, Aufzüge und intuitive Orientierungshilfen.

  • Gesundheit und Nachhaltigkeit: Schadstoffsanierungen sorgen für ein gesundes Raumklima und schützen Nutzer langfristig – dank geprüfter, unbedenklicher Baumaterialien.

Nutzungsprofile nach DIN V 18599-10

Bei der energetischen Sanierung von Nichtwohngebäuden spielen „Nutzungsprofile“ eine entscheidende Rolle. Sie beschreiben die Art und den Umfang der Gebäudenutzung und haben erheblichen Einfluss auf den Energiebedarf.

DIN V 18599-10: Energetische Bewertung von Gebäuden – Berechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für Heizung, Kühlung, Lüftung, Trinkwarmwasser und Beleuchtung – Teil 10: Nutzungsrandbedingungen, Klimadaten definiert standardmäßig verschiedene Nutzungsprofile für Nichtwohngebäude, zum Beispiel deren durchschnittliche Raumtemperatur: 15 °C für gewerbliche und industrielle Hallen, 22 °C für Bürogebäude, 20 °C für Schulen und 24 °C für Krankenhäuser. Die Nutzungsprofile berücksichtigen Faktoren wie Belegungsdichten, Betriebszeiten, Raumtemperaturen und interne Wärmelasten durch Personen, Beleuchtung und Geräte.

Quelle: Schüco International

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