Flächenbündige Brandschutzverglasung für den Trockenbau

Rahmenloser Glasverbund mit allgemein bauaufsichtlicher Zulassung

Im Ernstfall müssen Brandschutzverglasungen eine wirksame Barriere gegen Feuer und die einhergehende Rauch- und Hitzeentwicklung sein. Das Fenstersystem Planline 30 TB für den Trockenbau von Glastec verbindet wandbündige Ästhetik mit Schutz und Sicherheit.

Das System verfügt über eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des DIBt und erfüllt die Brandschutzklasse EI30 nach DIN 4102-13
Die Form der Branschutzgläser kann der jeweiligen Bausituation angepasst werden
Die Trockenbaufenster sind auch in Trapez-, Dreieck- oder Kreisformen erhältlich

Das flächenbündige Brandschutzglas erhielt vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung, da es die Feuerwiderstandsklasse EI30 (F30) nach DIN 4102-13 - Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen; Brandschutzverglasungen; Begriffe, Anforderungen und Prüfungen erfüllt. Zugelassen sind Verglasungen mit den Maximalmaßen 2.880 x 1.500 Millimetern. Bei Lichtbändern mit Stoß-an-Stoß-Verglasungen sind bis zu fünf Meter ohne Zustimmung im Einzelfall möglich.

Die Montage der Trockenbaufenster beginnt mit dem Einbau eines Systemrahmens in die Trockenbauwand, der nach der Beplankung nicht mehr sichtbar ist. Erst nach Fertigstellung der Wand werden die einzelnen Glaselemente ohne vertikale Zwischenpfosten eingesetzt. Eine verdeckte, mechanische Verriegelung im Rahmen hält die Scheiben an ihrem Platz. Lediglich eine filigrane Schattenfuge von ca. 5 mm zwischen Scheibe und Wand bleibt sichtbar. Das System deckt Wandstärken bis zu 150 mm ab. Laut Hersteller sind auch Sonderanfertigungen bis zu 300 mm möglich. Ebenso sind Fenster in Trapez-, Dreieck- oder Kreisform erhältlich.

Das Trockenbaufenster setzt sich aus einem Verbund von drei Gläsern zusammen. Die äußeren Scheiben bestehen aus Einscheiben- (ESG) oder Verbundsicherheitsglas (VSG), welche zur Kaschierung des Rahmensystems mit einer Randemaillierung versehen sind. Die eigentliche Brandschutzverglasung ist in der Bauteilmitte angeordnet. Für den Einbau sind die Vorgaben der DIBt-Zulassung Z-19.14-2222 hinsichtlich Befestigungsmittel, konstruktive Ausbildung der Trockenbauwand usw. zu beachten. Optional lassen sich in den Glasverbund - einzeln oder in Kombination - Schall-, Sicht-, Röntgen- oder Laserschutz integrieren.

Hersteller: Rosenheimer Glastechnik, Rohrdorf-Thansau

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