Drei Geschosse aus dem Drucker

3D-Konstruktionsdruck eines Mehrfamilienhauses

Nachdem zunächst einzelne Raummodule, dann ein zweigeschossiges Haus aus dem 3D-Drucker entstanden, folgt nun das erste Mehrfamilienhaus mit drei Etagen, dessen Wände vollständig vom 3D-Konstruktionsdrucker BOD2 des dänischen Unternehmens Cobod Schicht für Schicht aus Beton hergestellt werden. Das 380 m² große Wohnhaus wird in der bayerischen Gemeinde Wallenhausen direkt auf der Baustelle gedruckt und nach Fertigstellung Platz für fünf Mietparteien bieten. 

Für das Wohngebäude verwendet der deutsche Cobod-Partner Peri den 3D-Konstruktionsdrucker BOD2 mit 12,5 m Breite, 20 m Länge und 7,5 m Höhe.
Der Drucker ist modular aufgebaut und kann um flexible Module von 2,5 Metern in jede Richtung erweitert werden.
Der Drucker erreicht eine maximale Druckgeschwindigkeit von 100 cm/Sekunde, was dem Drucken von 10 Tonnen Beton pro Stunde entspricht.

Das Projekt wurde von Cobod in Zusammenarbeit mit Peri entwickelt und umgesetzt. Der BOD2 ist modular aufgebaut und kann um flexible Module von 2,50 Metern in jede Richtung erweitert werden. Für das Wohngebäude wurde ein Konstruktionsdrucker mit 12,50 m Breite, 20 m Länge und 7,50 m Höhe eingesetzt. Dabei wird eine maximale Druckgeschwindigkeit von 100 cm/Sekunde erreicht, was dem Drucken von 10 Tonnen Beton pro Stunde entspricht. Bedient wird das System von nur zwei Personen.

Gedruckt werden hierbei nur die Wände. Decken, Böden und Dachkonstruktion müssen auf konventionellem Wege entstehen. Nach etlichen Forschungs- und Testgebäuden ist dieses tatsächlich genutzte Wohngebäude als experimentelles Pilotprojekt zu verstehen, an dem die Vor- und Nachteile des Konstruktionsdrucks in der Realität beobachtet werden können, um daraus veritable Erkenntnisse für die Zukunft zu ziehen.

Hersteller 3D-Druck: COBOD, Kopenhagen; Peri, Weißenhorn

Fachwissen zum Thema

Erst seit Anfang der 1990er-Jahre kam es zu einer weitläufigen Etablierung der rechnerunterstützen 3D-Konstruktionsmethodik.

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Digitale Tools und Anwendungen bergen große Potenziale für die Baubranche.

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