DBV-Merkblatt Nachbehandlung von Beton

Broschüre des Deutschen Beton- und Bautechnik-Vereins

Damit Beton insbesondere in oberflächennahen Bereichen eine ausreichende Dauerhaftigkeit beziehungsweise Dichtheit erreicht, ist eine Nachbehandlung in der Regel unerlässlich. Dadurch können schädliche Einflüsse, die zu Austrocknung oder einer zu raschen Abkühlung führen – etwa eine zu hohe oder zu niedrige Umgebungstemperatur, eine zu geringe Luftfeuchtigkeit oder zu viel Wind – vom frischen Beton ferngehalten werden.

Das Merkblatt Nachbehandlung von Beton des Deutschen Beton- und Bautechnik-Vereins (DBV) zeigt auf, welche Maßnahmen zum Schutz der jungen Ortbetonbauteile ergriffen werden können und welche Zeitspanne dafür jeweils angesetzt werden sollte. Basis für die Wahl der passenden Methode und ihrer Dauer ist dabei das jeweilige Ziel, das mit der Nachbehandlung erreicht werden soll:

  • eine ausreichende mechanische Festigkeit und eine hohe Dauerhaftigkeit/Dichtheit der Randzone,
  • eine Verringerung des Risspotenzials infolge von Frühschwinden,
  • eine Verringerung des Risspotenzials infolge von Temperaturspannungen durch Hydratationswärme oder Witterung,
  • eine Sichtbetonoberfläche, deren gestalterische Qualität den Anforderungen entspricht.
Stehen etwa gestalterische Aspekte im Vordergrund, wird üblicherweise ein frühes Ausschalen angestrebt, um fleckige Dunkelfärbungen zu vermeiden. Ein längeres Belassen in der Schalung ist für die Festigkeitsentwicklung des Betons allerdings von Vorteil. Neben den entsprechenden Maßnahmen zur Nachbehandlung und zum Schutz von Beton widmet sich das Merkblatt auch dem Thema der sogenannten Nachbehandlungsmittel (Curingmittel). Zudem werden alternative Verfahren zur Ermittlung der Nachbehandlungsdauer vorgestellt und Methoden der Dokumentation dargelegt.

Das Merkblatt in der Fassung vom März 2019 umfasst 42 Seiten. Als Druckausgabe ist es für DBV-Mitglieder zu einem Preis von 37,45 EUR (Nichtmitglieder: 74,90 EUR) zu beziehen. Zudem besteht die Möglichkeit, auf dieses und alle weiteren bisher erschienen DBV-Merkblätter über ein Online-Abo zuzugreifen.

Bildnachweis: DBV, Berlin

Fachwissen zum Thema

Nach 28 Tagen ist die ausschlaggebende Druckfestigkeit von Beton erreicht und das Bauteil kann ausgeschalt werden.

Nach 28 Tagen ist die ausschlaggebende Druckfestigkeit von Beton erreicht und das Bauteil kann ausgeschalt werden.

Herstellung

Ausschalen und Nachbehandeln

Zur vollständigen Hydratation des Betons ist ein w/z-Wert von circa 0,40 notwendig, also 40 Prozent der Masse des Zements an Wasser.

Zur vollständigen Hydratation des Betons ist ein w/z-Wert von circa 0,40 notwendig, also 40 Prozent der Masse des Zements an Wasser.

Eigenschaften

Einfluss des Wasserzementwertes

Formänderung von Beton

Eigenschaften

Formänderung von Beton

Bei hohen Temperaturen beschleunigt sich das Ansteifen des frischen Betons und die Verarbeitungszeit verkürzt sich.

Bei hohen Temperaturen beschleunigt sich das Ansteifen des frischen Betons und die Verarbeitungszeit verkürzt sich.

Eigenschaften

Temperaturen und Wetterabhängigkeiten

Surftipps

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