Blau-grüne Infrastruktur

Regenrückhaltebecken am Zentrum für Biotechnologie und Umwelt (ZBU) in Berlin-Adlershof

Mit blau-grünen Infrastrukturen wird versucht, die Funktionen eines natürlichen Wasserkreislaufs in die künstlich versiegelte, bebaute Umwelt zu integrieren. Dabei betrachtet man Wasser und Vegetation nicht getrennt, sondern plant sie als zusammenhängendes System, um Synergien zwischen Stadtklima, Wasserhaushalt und Stadtökologie zu schaffen. Die Farben stehen folglich für diese beiden Elemente:

Grüne Elemente:

  • Grünflächen wie Gärten und Parks
  • Bäume
  • Begrünte Dächer und Fassaden
Blaue Elemente:
  • Flüsse, Bäche, Seen und Teiche
  • Regenwasserspeicher
  • Versickerungsflächen
  • offene Rinnen und Mulden
Ziel ist es, die Versickerung und Verdunstung von Regenwasser zu fördern und den Abfluss zu verringern. Dazu werden die blau-grünen Elemente gegebenenfalls mit technischen (grauen) Elementen kombiniert, etwa Zisternen und Kanälen.

Fachwissen zum Thema

Der natürliche Wasserkreislauf spielt eine maßgebliche Rolle für die Erhaltung des Wasserbestands.

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Die weltweite Wasserknappheit verschärft sich rasant. Ein Hauptfaktor ist der hohe Wasserverbrauch, insbesondere in Landwirtschaft, Industrie und städtischen Gebieten.

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