Bemessungsstrom

Der Bemessungsstrom (IN) ist der elektrische Strom, für den ein Betriebsmittel (z. B. Leitungsschutzschalter, Kabel oder Gerät) unter festgelegten Bedingungen ausgelegt ist. Er gibt an, wie viel Strom das Betriebsmittel dauerhaft führen kann, ohne zu überhitzen oder beschädigt zu werden.

Die Bemessungsstromregel besagt vereinfacht, dass die Strombelastbarkeit einer Leitung mindestens so groß sein muss wie der Bemessungsstrom des angeschlossenen Verbrauchers bzw. der Schutzeinrichtung. In der Elektroinstallation gilt: IB ≤  I≤ IZ , wobei I der Betriebsstrom, IN der Bemessungsstrom der (Überstrom-)Schutzeinrichtung und IZ  die zulässige Strombelastbarkeit der Leitung ist. Dadurch wird sichergestellt, dass die Leitung ausreichend geschützt ist und nicht überlastet wird.

Fachwissen zum Thema

Strombelastbarkeit

Glossar A-Z

Strombelastbarkeit

Elektrischer Strom in den Leitern erzeugt dauerhaft Wärme, die üblicherweise an die Umgebung abstrahlt.

Elektrischer Strom in den Leitern erzeugt dauerhaft Wärme, die üblicherweise an die Umgebung abstrahlt.

Leitungen/​Verteiler

Strombelastbarkeit von elektrischen Leitungen

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