Baustellentür

Mietbare Baustellenausrüstung, Schutz und provisorischer Ersatz für Bestandstüren

Baustellentüren sind Bestandteil der Baustelleneinrichtung bestehend aus Zaun, Gerüst, Containern, Kran, Generator und Maschinen. Da sie außerdem die Erschließung einer Baustelle gewährleisten, sind sie elementar für die Baustellenlogistik. Baustellentüren sind normalerweise eine aufeinander abgestimmte strapazierfähige Kombination aus einer Zarge mit einer Blende und einem Türblatt aus verzinkten und ggf. verstärkten Stahlblechen mit Sicherheitsschloss und kräftigen Beschlägen.

Baustellentüren gewährleisten einen kontrollierten Zugang des Baupersonals zur Baustelle, beispielsweise als Öffnung im Bauzaun.
Sie haben die Aufgabe die Baustelle aus versicherungs- und haftungstechnischen Gründen zu sichern, insbesondere um das Betreten durch unbefugte Personen zu verhindern.
Sie schützen eine Baustelle vor Einbruch, Diebstahl, Vandalismus.

Ihre Aufgaben umfassen:

  • Kontrollierter Zugang des Baupersonals zur Baustelle, beispielsweise als Öffnung im Bauzaun
  • Sicherung der Baustelle aus versicherungs- und haftungstechnischen Gründen, insbesondere um das Betreten durch unbefugte Personen zu verhindern, auch deren Verletzungsgefahr oder durch sie ausgehende Behinderungen im Bauablauf
  • Schutz der Baustelle vor Einbruch, Diebstahl, Vandalismus
  • Erschweren von Spionage bei besonders sensiblen Bauprojekten, ggf. mit zusätzlichen Bewegungsmeldern und Videoüberwachung
  • Provisorischer Ersatz für ggf. denkmalgeschützte oder wertvolle Bestandstüren, damit diese während der Bauphase, beispielsweise während einer Restaurierung, nicht beschädigt werden
  • Flexible Umsetzbarkeit an verschiedene Stellen innerhalb der Baustelle abgestimmt auf den Baufortschritt, beispielsweise bei angepasster bzw. veränderter Baustellenerschließung oder beim Übergang von Rohbauphase zu Ausbauphase
  • Provisorischer Verschluss von Türöffnungen in der Ausbauphase auch aus bauphysikalischen Gründen bis zum Einbau der geplanten permanenten Türen
  • Träger für Aufkleber mit aktuellen Hinweisen und Anweisungen wie beispielsweise SiGeKo-Informationen
  • Demontierbarkeit durch Befestigung mit Verspannungen und Verschraubungen
Um diesen Anfordenungen zu entsprechen, sind Baustellentüren besonders stabil und robust (mit definierten Widerstandsklassen) sowie witterungsbeständig. Je nach Anforderung sind Baustellentüren manchmal lediglich aus Sperrholztafeln gefertigt. Gestalterische Anforderungen werden selten gestellt. Oft tragen die Türen Markierungen der Vermietfirma oder Logos der Bauherren und der beteiligten Firmen. Verschmutzungen durch Materialien und Arbeiten während der Bauphase sowie eher außenseitige Graffitis und ungenehmigte Werbeplakattierungen sollten zu entfernen sein.

Da sie während der Bauphase temporär und ortsveränderlich sind, können diese Türen gemietet werden. Baustellentüren sind prinzipiell mehrfach wiederverwendbar einsatzfähig, um letztendlich als Altmetall recycelt zu werden.

Fachwissen zum Thema

Türen setzen sich aus dem oder mehreren Türblättern oder auch Flügeln, der Zarge als Wandhalterung, Beschlägen, Bändern, Griffen und Drückern als Verriegelungs- und Öffnungsmechanismen zusammen (im Bild: hölzerne Eingangstür, Altes Rathaus Potsdam, 1753-55).

Türen setzen sich aus dem oder mehreren Türblättern oder auch Flügeln, der Zarge als Wandhalterung, Beschlägen, Bändern, Griffen und Drückern als Verriegelungs- und Öffnungsmechanismen zusammen (im Bild: hölzerne Eingangstür, Altes Rathaus Potsdam, 1753-55).

Türarten

Türen

Alte Baumaterialien und -elemente landen einfach im Müll. Aber es gibt Alternativen.

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