Baulicher Holzschutz

Baulicher Holzschutz

Ulrich Arnold

Grundlagen, Planung, Ausführung
Verlagsgesellschaft Rudolf Müller, Köln 2016
238 Seiten mit 231 farb. Abb. u. 20 Tab.; Format 17 x 24 cm, gebunden

Preis: 59 EUR

ISBN 978-3-481-03378-1

Wann ist Bauholz ausreichend trocken, wie lässt sich Schädlingsbefall vermeiden und welche Möglichkeiten gibt es, um Wasser und Feuchte fernzuhalten oder zügig abzuleiten? Das Fachbuch Baulicher Holzschutz von Ulrich Arnold bietet Planern, Bauunternehmern, Handwerkern und Sachverständigen eine praktische Orientierungshilfe im Umgang mit Holzbauteilen und Holzkonstruktionen. Zahlreiche aussagekräftige Beispiele veranschaulichen die Möglichkeiten des konstruktiven Holzschutzes.

In einer umfassenden Einleitung werden nicht nur die spezifischen Eigenschaften von Holz beleuchtet, sondern auch die Neufassung der DIN 68800: Holzschutz. Die im Oktober 2011 (Teil 1) bzw. Februar 2012 (Teil 2) herausgegebene Norm räumt Konstruktionen aus technisch getrocknetem Holz ohne chemischen Holzschutz Vorrang ein und bietet entsprechende Details an. Nach einer ausführlichen Erläuterung der anerkannten Regeln der Technik sind die unterschiedlichen Klassifikationen wie Gebrauchsklassen, Dauerhaftigkeitsklassen, Nutzungsklassen und Feuchtebeständigkeitsklassen einschließlich ihrer Kriterien tabellarisch aufgelistet.

Die Bauteile und Konstruktionen nehmen einen großen Teil des Buches ein. Mit Fotos, Zeichnungen und Texten werden die Aufbauten bestimmter Dachformen ebenso erläutert wie notwendige Dachüberstände, der Wetterschutz von Fassaden, der Anschluss im Sockelbereich sowie Fenster oder Balkendecken. Für spezifische Holzbauteile wie beispielsweise Holzwerkstoffplatten sind die Feuchtebeständigkeitsbereiche und zulässige Gebrauchsklassen aufgeführt.

Anhand der Nutzungsklasse und den zugeordneten Klimabedingungen werden drei Feuchtigkeitsbereiche definiert: Trockenbereich, Feuchtebereich und Außenbereich. In der Gebrauchsklasse 0 sind Holzwerkstoffe aller Feuchtigkeitsbereiche einsetzbar, in der Gebrauchsklasse 2 dürfen Feuchtebereichs- und Außenbereichswerkstoffe verwendet werden, in Gebrauchsklasse 3 sind lediglich Außenbereichswerkstoffe zulässig.

Aus dem Inhalt:

  • Einleitung zum baulichen Holzschutz
  • Bewertung der Dauerhaftigkeit des Holzes und Einschätzung des Schadensrisikos
  • Gebrauchsklassen im baulichen Holzschutz
  • Beschaffenheitsvereinbarungen
  • Holzschutz in Planung, Bauphase und Objektnutzung
  • Bauteile und Konstruktionen
  • Holzwerkstoffplatten

Fachwissen zum Thema

Der konstruktive Holzschutz greift auf den Erfahrungsschatz einer Jahrtausende alten Bautradition zurück. Für Holzhäuser in alpiner Region typisch sind weite Dachüberstände.

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Holzschutz

Allgemeines zum konstruktiven Holzschutz

Brettschichtholz (BSH) besteht aus beliebig vielen, festigkeitssortierten Brettlamellen mit maximal 45 mm Dicke, die faserparallel zu Trägern verklebt sind.

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