Bauen mit Pilzen

Belgischer Pavillon auf der Architekturbiennale Venedig 2023

Die Installation im Belgischen Pavillon auf der Architekturbiennale in Venedig 2023 präsentierte sich als Vorreiter in der Nutzung natürlicher Materialien. Entworfen vom Architekturkollektiv Bento und der Philosophin Vinciane Despret unter dem Titel In Vivo, war in der Ausstellungshalle ein Holzgerüst aufgebaut, das mit Myzelplatten bekleidet war. Ergänzt wurden die Pilzmyzelwände durch einen Stampflehmboden aus lokal ausgehobener Erde.

Die Installation trug den Titel „In vivo“
Die Myzelplatten waren an einem Holzgerüst befestigt
Die angrenzenden Räume boten einen Einblick in die Herstellung und Bearbeitung der Myzelpaneele.

Die nachhaltige Installation bot einen Einblick in die Herstellung und Bearbeitung der Myzelpaneele in den angrenzenden Räumen. Hier wurde deutlich, dass organische Materialien künftig eine Alternative zu traditionellen, mineralischen Ressourcen darstellen könnten. Zudem war jedes Element der Installation für eine Demontage konzipiert und wurde anschließend von der lokalen Firma Re-Biennale wiederverwendet, was das Engagement für Nachhaltigkeit und Wiederverwertung unterstrich. 

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Der Lehmbau erlebt im Zuge aktueller Nachhaltigkeitsdebatten eine Renaissance, denn Lehm lässt sich meist lokal gewinnen.

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