AVA-Software mit Mengenermittlung und Baukostenvergleich

Kontrolle im digitalen Prozess: von Kalkulation über Ausschreibung, Vergabe bis Rechnungsprüfung

Die AVA-Software Avanti von Softtech ergänzt die Projektmanagementlösung ProjektPro um ein Werkzeug für Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung (AVA) im Bauwesen. Über Schnittstellen lassen sich beide Systeme verbinden, sodass Kostenplanung und Projektorganisation in Architekturbüros digital zusammenlaufen. 

Diese gehen dann in die AVA-Software Avanti ein, die anhand der Mengen und von verknüpften Baukostendatenbanken die Ausschreibung und Kostenkalkulation bei Bauleistungen vereinfacht.

Grava und Avanti

Zusammen mit dem Modul Grava unterstützt Avanti Architektinnen und Architekten bei der Ermittlung, Kontrolle und Dokumentation von Baukosten in allen HOAI-Phasen. Grava ermöglicht eine grafische Mengenermittlung aus 2D- und 3D-Daten, etwa aus CAD-Plänen, BIM-Modellen oder PDF-Dateien. Die AVA-Software Avanti übernimmt diese Mengendaten und bietet so eine jeweils auf den Planungsstand aktualisierte Übersicht über Budgets, Vergaben und Nachträge. 

Avanti ist mit gängiger CAD- und BIM-Software kompatibel, darunter Spirit, Autodesk Revit, Allplan, Vectorworks und Archicad über IFC-Schnittstellen. Damit lassen sich Planungs- und Kostendaten über Programme hinweg austauschen. Externe Leistungsverzeichnisse wie STLB-Bau, DBD BIM, Heinze oder BKI lassen sich über eine Schnittstelle direkt mit der Anwendung verknüpfen.  

Version 2025 und 2026

Seit der Version 2025 unterstützt Avanti die elektronischen Rechnungsformate XRechnung und ZUGFeRD und bietet über Ex- und Importfunktionen eine digitale Rechnungsprüfung samt Prüfprotokoll und Zahlungsfreigabe. Automatische Pflichtfelder werden geprüft und fehlende Daten können direkt ergänzt werden. Hinzu kommen aktualisierte BIM-Schnittstellen, z. B. für Revit 2025 und DBD-BIM. Zudem lassen sich nun auch Arbeitsoberflächen teilen, was das gemeinsame Arbeiten nach gleichen Standards und im Team vereinfacht. Sowohl die Benutzeroberfläche als auch die Datensortierung und Suchfunktion wurden überarbeitet, damit sich große Datenmengen schneller ordnen und filtern und sich Kostenverläufe besser nachvollziehen lassen.

Mit der Version 2026 ist die Anbindung an GRAVA connect möglich: PDF-Pläne können im Browser geöffnet werden und Flächen, Längen oder Stückzahlen mit vorbereiteten Markern wie Bodenfläche für Estrich, Wandlängen im Rohbau oder Deckenbereiche markiert werden. Diese Mengen lassen sich anschließend direkt in AVANTI übernehmen und mit Leistungsverzeichnissen oder Bauteilen verknüpfen. Eine neue Adressverwaltung bietet übersichtliche Trefferlisten und relevante Daten sind einfach auffindbar. Über das BCF-Issue-Format (BIM Collavoration Format) können Mängel direkt im Projekt verwaltet werden und Listen ermöglichen auch hier eine übersichtliche Darstellung.

SOFTTECH, Neustadt/Weinstraße

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