Auslobung: Bauen im Bestand Preis 2026

db-Wettbewerb „Respekt und Perspektive“

Mit dem Wettbewerb Respekt und Perspektive zeichnet die Deutsche Bauzeitung (db) Projekte aus, die neue Wege im Umgang mit bestehender Architektur aufzeigen. Gesucht werden Sanierungen, Umbauten und Erweiterungen, die den Bestand nicht als Einschränkung begreifen, sondern seine räumlichen, konstruktiven und kulturellen Potenziale weiterentwickeln. Prämiert werden Eingriffe, die gestalterische Qualität mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und vorhandener Bausubstanz sowie mit technischer Erneuerung verbinden – von behutsamen bis hin zu radikalen Transformationen.

Termine:

Einsendeschluss: 15. August 2026
Jurysitzung: 28. September 2026
Preisverleihung: Anfang Dezember 2026

Bewerbungskriterien:

Bewerben können sich Architekt*innen, Bauingenieur*innen, Innenarchitekt*innen und weitere Fachplaner*innen. Die sanierten, umgebauten oder erweiterten Bauwerke müssen in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder im deutschsprachigen Raum errichtet worden sein. Die Fertigstellung darf nicht vor Anfang 2024 erfolgt sein. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. In der Projektdokumentation sind die hauptverantwortlich zeichnende Architektin oder der hauptverantwortlich zeichnende Architekt sowie weitere im Sinne des Wettbewerbs maßgebliche Planer*innen zu benennen.

Bewertungskriterien:

Die eingereichten Projekte sollen beispielhafte und ungewöhnliche Lösungen im Umgang mit Bestandsbauten aufweisen und dem Bestand eine langfristig tragfähige Perspektive geben. Bewertet werden sowohl radikale als auch sensible und kaum sichtbare Eingriffe. Ebenso können Projekte ausgezeichnet werden, bei denen die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachdisziplinen – etwa von Energieplanung und Architektur – maßgeblich zur Qualität des Entwurfs beiträgt. Bewertet werden zudem bauliche Strategien, die technische Systeme reduzieren und dadurch den langfristigen Erhalt schützenswerter Bausubstanz unterstützen.

Teilnahmegebühr: 

kostenlos

Jury:

  • Matthias Burkart, Geschäftsleitung bei 4a Architekten
  • Adeline Martzog, Architektin, Michael Welle Architektur, Preisträgerin 2024
  • Büro Buchner Bründler, Preisträger 2024 – angefragt
  • Emre Onur, Chefredakteur Deutsche Bauzeitung (db)
  • Ulrike Plate, Abteilungsdirektorin beim Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
  • Sophia Reiner, Architektin, Hochschule für Technik Stuttgart, Gründerin und Partnerin studioeuropa
  • Christian Schönwetter, db-Metamorphose

Preise:

Die Dotierung wird in Kürze bekanntgegeben. Eine umfangreiche Dokumentation des Wettbewerbs und die Veröffentlichung aller Auszeichnungen erfolgen in Ausgabe 12/2026 der Deutschen Bauzeitung sowie online.

Ausloberin: Deutsche Bauzeitung, Leinfelden-Echterdingen

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