Aufbruch statt Abbruch

www.aufbruch-statt-abbruch.ch

Welche Anforderungen gelten bei einer Umnutzung? Muss ein Bestandsgebäude auf Erdbebensicherheit überprüft werden? Und welche Vorschriften sind bei einer energetischen Sanierung zu beachten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet die Schweizer Wissensplattform Aufbruch statt Abbruch. Hinter dem Angebot steht die Fachgruppe für die Erhaltung von Bauwerken (FEB) des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA). Ziel ist es, Wissen über die Möglichkeiten und Spielräume beim Bauen im Bestand zugänglich zu machen und die Erhaltung bestehender Bauwerke zu unterstützen.

Kern der Website ist eine nach Themenfeldern gegliederte Wissensdatenbank, in der konkrete Fragen aus der Planungspraxis aufbereitet werden. Die einzelnen Beiträge bieten kompakte Antworten und verweisen auf einschlägige Gesetze, Normen, Richtlinien, Leitfäden und Arbeitshilfen oder weiterführende Informationsquellen. Die rechtlichen und normativen Hinweise beziehen sich auf die Schweiz. Behandelt werden unter anderem folgende Bereiche:

  • Brandschutz
  • Energie
  • Schallschutz
  • Barrierefreiheit
  • Absturzsicherheit
  • Gebäudetechnik
  • Tragwerk

Ergänzt wird die Wissensplattform durch eine Sammlung von Wohnumbauten im Bestand der Jahre 1945 bis 2000. Sie zeigt realisierte Erneuerungen, Erweiterungen und Umnutzungen und erschließt die Projektbeispiele über verschiedene Kategorien. Die Dokumentationen enthalten neben Fotografien und Plänen auch Angaben zu den Planungszielen, den Qualitäten des Bestands, der Eingriffstiefe, besonderen Herausforderungen und den gewonnenen Erkenntnissen. Hinzu kommen technische, energetische und wirtschaftliche Kennwerte.

In den einzelnen Themenbereichen der Wissensplattform sind die fachlichen Informationen zudem mit passenden Projekten aus der Sammlung verknüpft. So können Nutzende nachvollziehen, wie bestimmte Anforderungen und Handlungsspielräume in realisierten Umbauten berücksichtigt wurden. Die Plattform richtet sich an Planende, Behörden, Bauherrschaften und weitere Interessierte, die bestehende Gebäude erhalten, anpassen oder weiterentwickeln möchten.

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Der Pavillon Le Corbusier in Zürich vereint Stahl, Glas und industrielle Vorfertigung zu einem Schlüsselbau der architektonischen Moderne der 1960er-Jahre.

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Dass in den 1950er-Jahren nicht nur schmucklose Bauten entstanden, zeigt das unter Denkmalschutz stehende Ignatius-Haus in Berlin-Charlottenburg. Es wurde 1956-57 nach einem Entwurf von Johannes Jackel als Ordenshaus errichtet und dient heute als Hotel.

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