Alte Kriegskunst trifft modernes Design
Von Schießscharten inspirierte Keramikmodule
Eine Schießscharte bezeichnet eine kleine Öffnung in einer Befestigungsanlage, die es dem Verteidiger ermöglicht, eine Fernwaffe zu benutzen, während er weitgehend geschützt bleibt. Diese Art Kriegsführung ist heute eher unüblich, zumal im heimischen Garten. Dem Designstudio Dsignio dienten solche Schießscharten dennoch als Inspirationsquelle für Keramikmodule, die sie für Harmony entwarfen, jüngste Marke der Gruppe Peronda und nach eigener Aussage auch die kühnste. Nicht verwunderlich: Der Name der ungewöhnlichen Kollektion ist Castello – wo auch sonst erwartet man Schießscharten?
Die quadratischen Module mit einer Kantenlänge von 20,5 cm sind 6,9 cm dick. Sie verfügen über eine aus der Mitte verschobene, rechteckige Öffnung von 5,0 x 8,0 cm. Das Detail der versetzten Öffnung ermöglicht eine Anordnung der Keramikelemente in acht Varianten: So lassen sich großflächige Trennwände ohne sichtbare Wiederholungen erstellen. Bei Sonneneinfall entstehen aufgrund der unterschiedlichen Winkel interessante Lichtspiele.
Erhältlich sind die Module in drei gedeckten und erdigen Farbtönen: white, clay und grey. Die Erstellung der Wände ist vergleichbar mit der einer Mauerwerkswand. Der Hersteller empfiehlt Portlandzementmörtel und eine Fugenbreite von 8 mm. Um die Stabilität der Trennwand zu erhöhen, können verzinkte Stäbe eingesetzt werden. Die Keramikmodule nehmen überhaupt kein Wasser auf und sind daher frostsicher.