Allmende
Der Begriff Allmende bezeichnet Nutzflächen und Ressourcen, die im Besitz einer Gemeinschaft stehen. Ursprünglich stammt das Wort aus dem Mittelhochdeutschen und bezieht sich auf Wälder, Weiden und Wasserquellen – Flächen, die im Mittelalter für alle Dorfbewohner*innen zugänglich waren und für eigene Bedürfnisse genutzt werden konnten, beispielsweise um Vieh grasen zu lassen oder Feuerholz zu sammeln.
Heute gibt es Allmenden in Deutschland nur noch in den Alpengebieten und in Teilen Bayerns. Allerdings wird der Ruf nach ihnen lauter. Seit den 1970er-Jahren rückten Allmenden im Zuge verschiedener Gartenbewegungen insbesondere in urbanen Kontexten wieder in den öffentlichen Diskurs.
Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung,
Allmende /Almende und Martin Meyer und Michael Reiche: Auf dem Weg
zu einer urbanen Allmende
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