Akustikpotential urbaner Oberflächen

Studie des Fraunhofer Institut für Bauphysik IBP zur akustischen Stadtgestaltung

Viele Einflussfaktoren tragen zum Lärm in der Großstadt bei. Ebenso viele Ansatzpunkte gibt es, um den urbanen Geräuschpegel zu senken. Denn Gebäude-, Verkehrs-, Siedlungs- und Grünflächen erzeugen, reflektieren, beugen und streuen Schall, können ihn aber auch absorbieren. Mit den Wirkungen und Wechselbeziehungen dieser vielfältigen Elemente, ihren Strukturen und Materialien sowie dem durch sie ermöglichten Gestaltungsspielraum, kurz: mit akustischer Stadtgestaltung befasst sich der Bericht Akustikpotential urbaner Oberflächen von Philip Leistner. Die Publikation ist am Fraunhofer IBP im Rahmen des Projekts „Bauphysik urbaner Oberflächen – Eine Forschungsinitiative für nachhaltige Lebens- und Umweltqualität in Städten“, erschienenen.

Akustische Betrachtung urbaner Typologien
Akustische Gestaltungsmöglichkeiten: schallabsobierende Fassaden

Es werden darin akustische Typologien mit ortsbezogenen Schallpegelstufen betrachtet sowie anschließend Schallpegel bei unterschiedlich absorbierenden Fassaden, wie perforierten und mikroperforierten Elementen oder Akustik-Putz und Lochplatten, untersucht.

Aus dem Inhalt:

  • Akustische Kategorien (u. a. Lüftungsanlagen, Sonnenschutz, Design) urbaner Oberflächen
  • Ausführungsbeispiele und Wirkungspotential
  • Akustische Gestaltungsmöglichkeiten
  • Bauliche und bauphysikalische Bewertung
Die Veröffentlichung bietet einen übersichtlichen Einblick in ein komplexes Thema und die diversen Möglichkeiten von Synergieeffekten zur Schalllenkung und -reduzierung in eng verwebten städtischen Strukturen. Sie zeigt auf, an wie vielen und an welchen Stellen abgestimmte Maßnahmen und eine kontextuelle Planung für eine funktionale Anreicherung sorgen können. Der Bericht kann als PDF kostenlos von der Homepage des IBP heruntergeladen werden (siehe Surftipps).

Fachwissen zum Thema

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