Sonnensegel

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Sonnensegel eignen sich für die flexible Überdachung von Terrassen, Innenhöfen oder anderen Freiflächen. Die zu beschattende Fläche hängt dabei von der Segelfläche ab. Sonnensegel werden aus Markisenstoff oder PVC-Planstoff gefertigt. Die Ausbildung der Befestigungpunkte erfolgt je nach Größe der Sonnensegel.

Bei feststehenden Sonnensegeln werden die umlaufenden Säume in der Regel als Hohlsäume vernäht und zusätzlich innenliegend mit einem Gurt versteift und vernäht. Der dadurch äußerst reißfeste Rand kann die entstehenden Kräfte auf die Befestigungsecken übertragen. Durch eine konkav nach innen geformete Ausbildung der umlaufenden Säume wird eine hohe Spannung der Sonnensegel erreicht. Der Stoff kann so bei einer entsprechenden Spannung an den Ecken nicht mehr durchhängen. Die Vorteile eines Sonnensegels im Allgemeinen liegen in

  • seiner hohen Festigkeit,
  • in der Möglichkeit große Spannweiten zu erreichen,
  • in seiner vergleichsweise flexiblen und kostengünstigen Anschaffung und Montage.
Bei automatischen Sonnensegelanlagen wird die Segelfläche in der Diagonalen durch eine motorbetriebene Welle geteilt. Das Segel wird gegenläufig auf dieser Welle auf- oder abgerollt. Die Steuerung erfolgt über einen Handschalter, Sonnenautomatik oder Funksender, die zusätzlich durch einen Windwächter ergänzt wird. Als Stoffe werden Acryl oder Soltis verwendet. Für die Befestigung der vier Eckpunkte steht eine Vielzahl an Lösungen zur Verfügung, die entsprechend der Segelgröße und örtlichen Gegebenheiten gewählt wird. Auch eine Kombination von mehreren (verschiedenen) Anlagen ist möglich.

Bildnachweis: Quante Design, Lippetal (1,3); Soliday, Hamburg (2)