Spanischer Schiefer

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Spanien ist heute der weltweit größte Schieferlieferant, obwohl im Land selbst traditionell nicht viel mit Schiefer gebaut wurde. Erst in den letzten 40 Jahren sind die Abbaumenge und damit der Export und der Eigenverbrauch stetig gestiegen. Das Land verfügt über verschiedene Abbaugebiete, die sich in drei Regionen befinden:

  • Galizien (z.B. El Caurel, Valdeorras und La Cabrera)
  • Extremadura (z.B. Badajoz)
  • Kastilien und León (z.B. Segovia)
Insbesondere in Galizien sind sehr viele verschiedene, qualitativ hochwertige Schieferabbaustätten angesiedelt. Diese gewinnen den Naturstein mehrheitlich im Tagebau, einige Produktionsstätten befinden sich jedoch auch untertage.

Spanische Schiefer sind für unterschiedliche Anwendungen geeignet. Je nach Güte und Beschaffenheit werden sie in Dach- und Fassadenschiefer, Steine für Bodenbeläge, Küchenarbeitsplatten, Fensterbänke oder Mauern eingeteilt. Jede Art der Ausführung erfordert andere Eigenschaften. Der aus Spanien kommende Schiefer ist  überwiegend blaugrau, vereinzelt gibt es aber auch Vorkommen mit grünem Schiefer.