Leichtbetonsteine

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Leichtbetonsteine werden als Vollsteine und Vollblöcke und Hohlblocksteine aus Zement, Wasser und porigen, mineralischen Zuschlägen hergestellt. Als Zuschläge kommen Bims, Blähton, Blähglas und Steinkohlenschlacke zum Einsatz. Leichtbetonsteine verfügen über eine gute Putzhaftung und sind aufgrund ihrer (zum Teil) großen Formate schnell und damit wirtschaftlich zu verarbeiten.

Steinarten und Kurzbezeichnungen:

  • Hohlblöcke aus Leichtbeton (Hbl)
  • Vollblöcke aus Leichtbeton (Vbl)
  • Vollsteine aus Leichtbeton (V)
  • Wandbauplatte (Wpl)
Die Steinrohdichte wird durch die Art der Zusammensetzung bestimmt. Durch Haufwerksporigkeit (offenes Gefüge) und die Anordnung von Hohlkammern kann die Rohdichte erheblich reduziert werden. Dadurch entsteht eine geringere Wärmeleitfähigkeit bei dennoch hoher Druckfestigkeit. Erhöhte Wärmedämmeigenschaften werden zum Teil durch Dämmstoffe in den Kammern und durch die Verarbeitung mit Leichtmörteln – bei Planelementen mit Dünnbettmörtel – erreicht.

Mauerwerk aus Leichtbeton kann je nach Zusammensetzung als monolithisches oder auch als Wärmedämmverbundsystem ausgeführt werden. Aufgrund mangelnder Frostbeständigkeit muss das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen geschützt werden.

Bildnachweis: Fotostudio Ruedi Walti, Basel (1), Liapor, Hallerndorf (2 und 3)