Falttüren

Falttüren bestehen aus einer fast schon beliebigen Anzahl von vertikalen Elementen, die über gelenkige Scharniere verbunden zu einer Art Zickzack zusammengeschoben oder – wie der Name sagt – gefaltet werden. In Abhängigkeit von der Anzahl der Elemente können Falttüren zu Raumteilern werden, die präzise Bezeichnung lautet dann Faltwand. Sie können sowohl im Außen- als auch Innenbereich eingesetzt werden. Als Materialien stehen Holz, Holzwerkstoffe, Aluminium, Glas, Kunststoffe und Kombinationen dieser Materialien wie z.B. Rahmen mit eingespannten Blechen, Glasfüllungen, Füllungen aus transparentem Kunststoff, textile Gewebe usw. zur Auswahl.

Die Elemente sind entweder einseitig oben oder zweiseitig oben und unten in Laufwerken gehalten, wobei zwischen exzentrischer und zentrischer Halterung der einzelnen Elemente an einem durchgehenden Laufrohr unterschieden wird. Je nach gewünschter Führung, Faltart, Material, Gewicht, Abmessung und Optik stehen auf dem Markt unzählige Beschlagsarten und -ausführungen zur Auswahl.

Eine Variante von Falttüren und -wänden sind Harmonikatüren und -wände. Als wesentlicher Unterschied ist die Schließmechanik zu nennen, da in diese meist filigraneren Elemente zusätzlich zu den oberen Laufwerken ein System aus einem oder mehreren Stahlscherengittern eingearbeitet ist.