Allgemeines zum Wärmeschutz

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Der Wärmeschutz soll vor allem ein der Gebäudenutzung angepasstes behagliches Raumklima sichern, und das unter wechselnden außenklimatischen Einflüssen im Winter und im Sommer bei möglichst geringem Aufwand für die Herstellung, die Instandhaltung und die Heizung der Gebäude. Aufgabe des Wärmeschutzes ist es aber auch, Feuchtigkeitsschäden als Folge von Kondenswasser-Niederschlag an den Oberflächen und im Inneren der Bauteile zu verhindern und so die Funktionsfähigkeit der Gebäude dauernd aufrechtzuerhalten. Mit steigenden Energiepreisen tritt auch die Energieeinsparung immer mehr in den Vordergrund.

Die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des heutigen Menschen hängt wesentlich von der Qualität des Raumklimas ab; er verbringt nämlich im Durchschnitt mehr als zwei Drittel seines Lebens in Wohn- oder Arbeitsräumen, also in Gebäuden. Gesundheit wird als Zustand physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens verstanden. Gebäudegestaltung und bauphysikalische Eigenschaften der raumumschließenden Bauteile schaffen daher wichtige Voraussetzungen für das physische Wohlbefinden. Ein wesentlicher Teil des physischen Wohlbefindens ist die thermische Behaglichkeit, die ihrerseits wieder von einer Vielzahl von Einflüssen und Zuständen abhängt.

Quelle: www.beton.org