Wetter-Radarturm am Flughafen Dresden

Treppenturm mit Wendepodesten

Im Zuge einer flächendeckend und großräumig angelegten Initiative hat der Deutsche Wetterdienst den letzten der bundesweit verteilten Radartürme zur Niederschlagsermittlung errichtet.
Für die Messungen mit dem Radarschirm ist eine absolute Horizontfreiheit sowie eine weitgehende Verformungsstabiltät des Turmes maßgeblich. Wegen der dadurch exponierten Lage waren mehrere Standorte auch in der Innenstadt Dresdens im Gespräch. Letztlich entschied ein geladener Workshop über den jetzigen Standort des 40 Meter hohen Turms.

Gallerie

In Anlehnung an die umliegende Bebauung des Flughafens sollte der Turm seinen industriellen Charakter nicht verbergen und die Hauptelemente mit der geodätischen Kuppel und dem Betriebsraum offen zeigen. Zugleich sollte eine große Vorfertigung der Bauelemente zu Termin- und Kostenersparnisssen führen.

Die Primärkonstruktion wurde deshalb gemeinsam mit dem Tragwerksplaner aus zwei parallelen vertikalen Stahlbetonfertigteilrahmen (in je drei Teilen als Stahlverbundbauweise) sowie mit horizontalen Vierendeelrahmen mit Diagonalaussteifung entwickelt.
In dieses System eingehängt wurden die Treppenläufe und der Aufzug. Der Betriebraum wurde als vorgefertigter Container in die Konstruktion integriert.
Der eigentliche Radarschirm befindet sich in einer Kuppel, unmittelbar über den Contaimer auf der obersten Plattform.

Treppe
Als Hauptzugang und Fluchtweg zur Turmspitze dient neben dem Aufzug eine offene zweiläufige Treppe mit Wendepodesten. Da diese in dieser Höhe bei hoher Luftgeschwindigkeiz auch allseits bewittert werden, wurden alle Beläge und seitliche Umwehrungen aus verzinkten Gitterrosten ausgeführt.

Bildnachweis: Archiv der Architekten

Bautafel

Architekten: h.e.i.z. Haus Architektur und Stadtplanung, Prof. Dorothea Becker, Thomas Strauch-Stoll; Dresden
Bauherr: Deutscher Wetterdienst, vertreten durch das VHBA Radeberg
Standort: Dresden Klotsche
Fertigstellung: 2000
Treppentyp: mehrläufig gegenläufige Treppe mit Wendepodesten

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Die Treppenskulptur im Innenhof der Mailänder Universität

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Die sechs Meter hohe Wendeltreppe entwickelt sich aus einem ovalen Treppenauge und bildet den Mittelpunkt des Schankraumes

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Der optisch endlos weiterführende Weg ist eine Täuschung: Erreicht man einen bestimmten Punkt, endet die Treppe abrupt

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Die fächerförmige Aufspreizung der Deckenleuchten unterstreicht die mehrfach gekurvte Bewegungsrichtung der Haupttreppe

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Vom Wartebereich der Lobby führt eine eingespannte zweiläufige Treppe mit freiem Wendepodest in die darüberliegende Behandlungsebene. Dahinter der Ausblick in den ruhigen Innenhof des Medizinzentrums.

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Die neue Treppe als Hauptzugang zu allen Ebenen verbirgt sich hinter dem expressiven roten Empfangstresen.

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Blick auf den Treppenturm mit dem holzverkleideten Aufzugskern.

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Einfach und schnell konnte die Haupt-Tragkonstruktion aus Stahlbetonfertigteilen aufgestellt werden

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Die Bewegungsströme der auf- und absteigenden Besucher verlaufen getrennt.

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Auch wenn der Turm heute noch etwas verloren im Blau des Nachmittaghimmels steht, werden in ein paar Jahren die Baumkronen diesen optisch in das Gesamtkonzept einbinden.

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