Medizinzentrum in Innsbruck/A

Zweiläufige Treppe mit freigespanntem Wendepodest

Die Erweiterung des Landeskrankenhauses Innsbruck beinhaltet die neue Notfallaufnahme, die Zahn-/Kieferchirurgie, neurochirurgische Operationssäle sowie Forschungslabors und Pflegestationen auf sechs überirdischen Geschossen. Den Zuwachs von annähernd 40.000 m² gruppierten die Architekten um zwei große Innenhöfe.
Brückengeschosse verbinden die Gebäudetrakte. Zugleich ermöglichten zwei geschosshohe Ausnehmungen aus der Baukubatur, die Patienten und Bediensteten als Loggien und Balkone dienen, als so genannte Stadtfenster Ausblicke in die umgebende Stadt.
Der große Baublock verschränkt sich zugleich mit dem bestehenden Klinikgelände und betont mit seiner ruhigen Ausformung eine städtebauliche Kante der "Stadt in der Stadt".

Gallerie

Treppe
Kernstück des Medizinzentrums bildet zweifellos die mit 5,50 Metern angenehm hohe Empfangs- und Eingangszone im Erdgeschoss. Hier befindet sich - mit Blick auf den Innenhof - eine auffallend elegante Lobby, die so gar nicht an ein Krankenhaus erinnern will.
Den Luftraum vor der zweigeschossig hohen Glasfassade zum Hof dominiert eine zweiläufige Stahltreppe, deren Konstruktion als biegesteife Faltung scherenschnittartig frei im Raum steht. Um die fehlende Materialität der Konstruktion nicht überzubewerten, wurde die Untersicht des Laufes mit flächigen Trockenbaupaneelen verkleidet und die Tritt- und Setzstufen des Laufes in Kongruenz mit dem graugrünen Natursteinboden der Lobby mit demselben Material belegt.
Um die Lichtausbeute der hohen Glasfassade möglichst weit in die Raumtiefe eindringen zu lassen, wurden die Brüstungen als Ganzglaselemente in die Wangen eingespannt.
Die Oberkanten der Brüstungsgläser werden von dünnen Edelstahlhandläufen eingefasst.

Bildnachweis: Günter Richard Wett

Bautafel

Architekten: Paul Katzberger, Michael Loudon Architekten, Wien
Projektteam: Josef Habeler, Thomas Gasser, Anton Kirchweger, Karin Lischke, Stephan Marending, Martin Palmrich, Roland Plank
Statik: ATP, DI Lang
Bauherr: TILAK Tiroler Landeskrankenanstalten GesmbH
Standort: Anichstraße, Innsbruck/ Österreich
Fertigstellung: 2001
Treppentyp: zweiläufig gerade Treppe mit Zwischenpodest

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Die Treppenskulptur im Innenhof der Mailänder Universität

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Die sechs Meter hohe Wendeltreppe entwickelt sich aus einem ovalen Treppenauge und bildet den Mittelpunkt des Schankraumes

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Der optisch endlos weiterführende Weg ist eine Täuschung: Erreicht man einen bestimmten Punkt, endet die Treppe abrupt

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Die fächerförmige Aufspreizung der Deckenleuchten unterstreicht die mehrfach gekurvte Bewegungsrichtung der Haupttreppe

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Vom Wartebereich der Lobby führt eine eingespannte zweiläufige Treppe mit freiem Wendepodest in die darüberliegende Behandlungsebene. Dahinter der Ausblick in den ruhigen Innenhof des Medizinzentrums.

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Medizinzentrum in Innsbruck/A

Zweiläufige Treppe mit freigespanntem Wendepodest

Die neue Treppe als Hauptzugang zu allen Ebenen verbirgt sich hinter dem expressiven roten Empfangstresen.

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Auch wenn der Turm heute noch etwas verloren im Blau des Nachmittaghimmels steht, werden in ein paar Jahren die Baumkronen diesen optisch in das Gesamtkonzept einbinden.

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