Lichtkuppeln und Lichtbänder

Merkmale und Eigenschaften

Gallerie

Licht vom Dach ist nicht nur in der aktuellen Industriearchitektur zum unverzichtbaren Standard geworden. Ob als Lichtkuppel oder als großflächiges Lichtband, zunächst steht immer eine optimale Nutzung des natürlichen Lichtes im Vordergrund.

Lichtkuppeln und Lichtbänder gibt es in starrer und lüftbarer Ausführung. Zusatzausstattungen ermöglichen neben dem Tageslichtgewinn die verschiedensten Möglichkeiten zur Be- und Entlüftung sowie die Funktion eines Rauchabzuges. Mit entsprechenden Rauch- und Wärmeabzugsgeräten lassen sich auch die gesetzlichen Anforderungen des vorbeugenden Brandschutzes erfüllen.

Lichtbänder
Großformatige Dachlichtbänder gehören zu den kostengünstigen und wirtschaftlichen Lösungen. Die transparenten oder transluzenten Teile werden in der Regel aus mehrschaligen thermoplastischen Kunststoffen, z.B. Acrylglas, Polycarbonat oder duroplastischen Kunststoffen wie glasfaserverstärkte, ungesättigte Polyesterharze, hergestellt. Ihre Anbringung erfolgt auf bauseitig oder werkseitig hergestellte Aufkantungen.

Von der Form her lassen sich grundsätzlich zwei Arten von Lichtbandkonstruktionen unterscheiden: zum einen die Bogen- bzw. halbrunde Form und zum anderen die Satteldachform.

Lichtkuppeln
Je nach Anforderung sind kleinformatige Lichtkuppeln in vielen Formen und Ausführungen erhältlich: rund oder rechteckig, pyramidenförmig oder nur Nordlicht durchlassende Shed-Lichtkuppeln. Sie können aus lichtstreuendem oder klarem Verglasungsmaterial bestehen und über einen ein-, zwei- oder dreischaligem Aufbau verfügen. Für den Gewerbebau werden in der Regel Lichtkuppeln aus gewölbten Kunststoffelementen verwendet. Zu unterscheiden sind dabei starre Lichtkuppeln, die nur der Beleuchtung dienen und Kuppeln, die zur täglichen Raumlüftung manuell, per Knopfdruck oder automatisch geöffnet werden. Als dritte Variante gelten Rauchabzugskuppeln, die durch eine Zusatzausstattung Bestandteil vorbeugender Brandschutzmaßnahmen sind.

Lichtkuppeln werden in Verbindung mit einem Aufsetzkranz vorzugsweise in flache bzw. flach geneigte Dächer bis 25° Neigung eingebaut.

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