Holzbausanierung beim Bauen im Bestand

Karin Lißner, Wolfgang Rug

Springer Vieweg, Berlin 2018
2. Auflage, 633 Seiten, 16,8 x 24 cm, Hardcover
Deutsch, 286 Abb. und Zeichnungen

Preis: 79,99 EUR (eBook 62,99 EUR)

ISBN 978-3-662-50376-8

Wenn ein bestehendes Gebäude durch eine fachlich qualifizierte Sanierung und Instandsetzung weitere Jahrzehnte genutzt werden kann, und dadurch kein neuer Baugrund erschlossen werden muss, lassen sich – verglichen mit einem Neubau – Ressourcen, Energie und Material einsparen. Die zweite, vollständig überarbeitete Auflage des Fachbuchs Holzbausanierung beim Bauen im Bestand wurde grundlegend aktualisiert. Ausführlich erläutern die Autoren Karin Lißner und Wolfgang Rug die Vorgehensweise bei Sanierungen, weisen auf typische Schädigungen hin und beschreiben eine substanzschonende Instandsetzung. Neue Problemstellungen wie Schäden und Instandsetzungen an Hallentragwerken wurden gegenüber der vorhergehenden Auflage ergänzt.

Im ersten Kapitel geht es um die Geschichte des Holzbaus, die verschiedenen Holzarten und ihre Verwendung. Anschließend werden historische Konstruktionen und Verbindungen von Dachtragwerken, Deckenkonstruktionen, im Fachwerkbau, Blockbau, Umgebindebau und Hallenbau dargestellt. In den nächsten Kapiteln geht es um Schadensanalyse, Schadensbewertung sowie die Planung einer Sanierungsstrategie. Fragen des Holz- und Feuchteschutzes werden ebenso behandelt wie bauphysikalische und statisch-konstruktive Aspekte. Zahlreiche Beispiele zeigen das breite Spektrum der Sanierungsprobleme, mit denen Architekten und Architektinnen, Ingenieure und Ingenieurinnen sowie in der Denkmalpflege Tätige bei der Altbausanierung konfrontiert sind.

Fachwissen zum Thema

Holz ist anisotrop, das heißt seine Eigenschaften unterscheiden sich stark in Abhängigkeit von der Faserrichtung.

Holz ist anisotrop, das heißt seine Eigenschaften unterscheiden sich stark in Abhängigkeit von der Faserrichtung.

Einführung

Das Wesen des Holzbaus

Holz birgt enormes ökologisches Potenzial. Das Baumaterial ist den Menschen seit Jahrtausenden vertraut. Es ist leicht zu verarbeiten und lässt sich gut vorfertigen.

Aus der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit sind Überreste von Pfahlbauten erhalten, die eine frühe Holzbaukultur der Bodenseeregion und der Ostschweiz dokumentieren (im Bild: Unteruhldingen am Bodensee).

Aus der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit sind Überreste von Pfahlbauten erhalten, die eine frühe Holzbaukultur der Bodenseeregion und der Ostschweiz dokumentieren (im Bild: Unteruhldingen am Bodensee).

Einführung

Geschichte des Holzbaus

Nicht nur die Form der Bauteile hat sich gewandelt über die Jahrtausende, auch die Art der Fügung und Kombination mit anderen Materialien ist vielfältig.

Holz ist hygroskopisch, es nimmt Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf; Schwinden und Quellen der Holzbauprodukte sind die Folgen (im Bild: Dachdeckung aus Holzschindeln an historischem Kirchenbau).

Holz ist hygroskopisch, es nimmt Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf; Schwinden und Quellen der Holzbauprodukte sind die Folgen (im Bild: Dachdeckung aus Holzschindeln an historischem Kirchenbau).

Grundlagen

Nutzungsklassen, Gebrauchsklassen, Dauerhaftigkeit

Was ist mit Gleichgewichtsfeuchte gemeint, nach welchen Kriterien werden Holzbauprodukte in Nutzungsklassen eingeordnet, und welcher Zusammenhang besteht zwischen Holzfeuchtigkeit und Pilzbefall?

WTA-Merkblätter zu Bauinstandsetzung und Denkmalpflege

Publikationen

WTA-Merkblätter zu Bauinstandsetzung und Denkmalpflege

Praxisorientierte Informationen bieten die Technischen Regeln der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft.

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