Einzelfeuerstätten

Kamine und Kachelöfen

Bei der Beheizung eines Gebäudes mit Einzelfeuerstätten befindet sich der Wärmeerzeuger unmittelbar in dem zu beheizenden Raum. Die Wärme geht direkt vom Wärmeerzeuger an den Raum über. Zu den Einzelfeuerstätten gehören Kamine, Kachelöfen, Dauerbrandöfen und Gasheizgeräte. Verfügen sie über einen zusätzlichen Wärmeübertrager, z.B. eine Wassertasche, können sie darüber hinaus auch weitere Räume mit Wärme versorgen. Wasserführende Kaminöfen, Pellet- oder Kachelöfen mit einem Heizeinsatz mit Wassertechnik beispielsweise lassen sich an die Zentralheizungsanlage anschließen. Ein Teil der Heizenergie wird dann über die Wassertechnik an einen in die Zentralheizung integrierten Speicher abgegeben.

Gallerie

Die Nennwärmeleistung von Kaminöfen liegt etwa zwischen 5 kW und 8 kW. Die Erwärmung des Wohnraums erfolgt zu 60 Prozent durch Konvektion, die Restwärme wird als Strahlungswärme über die Sichtfensterscheibe und die Verkleidung abgegeben. Je nach Art des Kaminofens lassen sich diese auch als bivalentes Heizsystem betreiben.

Das Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik, kurz VdZ genannt, hat eine achtseitige Broschüre herausgegeben, in der die wichtigsten Informationen zu Einzelfeuerstätten enthalten sind. Sie kann auf der Website des Verbands kostenlos heruntergeladen werden (siehe Surftipps).

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