Technik und Funktionsweise KWK

Abhängigkeit vom Temperaturniveau

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung handelt es sich um eine Technik, bei der die Wärme, die bei der Stromerzeugung thermodynamisch unvermeidbar anfällt - und die z.B. am Kühllturm in die Umgebung abgegeben wird - noch zu Heizzwecken nutzbar gemacht wird. Damit verlässt ein großer Teil der Wärme das Kraftwerk nicht ungenutzt in die Umgebung, sondern wird zur Beheizung verwendet. Dadurch wird der Brennstoff besser ausgenutzt und sein Wirkungsgrad verbessert.

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Damit diese Abwärme auch tatsächlich genutzt werden kann, ist es wichtig, dass sie auf einem zu Heizzwecken sinnvollen Temperaturniveau ausgekoppelt wird. Bei Blockheizkraftwerken und Brennstoffzellen wird die Wärme üblicherweise bei einer Temperatur von 70° bis 90°C abgegeben und kann damit für viele Heizanwendungen direkt genutzt werden. Bei einem konventionellen Kraftwerk hingegen wird die Abwärme meist bei 20° bis 40°C mit dem Kühlturm an die Umgegebung abgegeben. Diese Wärme lässt sich durch eine veränderte Prozessführung dennoch zu Heizzwecken bei üblichen Temperaturen zwischen 80° und 130°C nutzen, dann muss allerdings eine geringere Stromausbeute in Kauf genommen werden.

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