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Bauproduktenverordnung

Am 1. Juli 2013 hat die neue Bauproduktenverordnung (EU-BauPVO) die seit 1989 geltende Bauproduktenrichtlinie (BPR) abgelöst und besitzt damit als europäische Verordnung in allen Mitgliedsstaaten Gültigkeit. Ihr Ziel ist die Beseitigung von Handelshemmnissen im Binnenmarkt. Die BauPVO regelt die Bedingungen für das Inverkehrbringen von Bauprodukten auf dem europäischen Markt und legt allgemeingültige Anforderungen an die Leistungserklärung des Herstellers und die CE-Kennzeichnung fest. Für ihre Umsetgzung musste das Bauproduktengesetz eingeführt werden. Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) ist im Rahmen der EU-BaoPVO für die Notifizierung (Zulassung) von Prüflaboratorien und anderen Zertifizierungsstellen für Bauprodukte zuständig.

Grundlage der BauPVO ist die Aussage über die Gebrauchstauglichkeit der Bauprodukte, die nach Anhang I in sieben Kernbereiche gegliedert ist:

  1. Mechanische Festigkeit und Standsicherheit
  2. Brandschutz
  3. Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz
  4. Sicherheit und Barrierefreiheit bei der Nutzung
  5. Schallschutz
  6. Energieeinsparung und Wärmeschutz
  7. Nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen
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