Ballwurfsichere Gläser

Die Ballwurfsicherheit von Bauelementen, die in Sporthallen zum Einsatz kommen und zu denen u.a. Wand- und Deckenverkleidungen sowie Verglasungen gehören, wird gemäß DIN 18032-3 mit einem Ballschussgerät geprüft. Bei dieser Prüfung wird mit zwei Arten von Bällen (Handball und Hockeyball) unter einem Winkel von 45° oder 90° auf das jeweilige Bauelement geschossen. Dabei darf weder das Element noch die Unterkonstruktion in Festigkeit, Funktion oder Sicherheit beeinträchtigt werden. Die Norm gilt nicht für die Beanspruchung durch Stoßkugeln und Stoßbälle.

Hinsichtlich der Verglasung können diese Anforderungen bereits mit ESG der Dicke 8 mm und VSG aus 2 x 5 mm Floatglas mit 0,76 mm PVB-Folie (uneingeschränkte Ballwurfsicherheit) erfüllt werden. Da ballwurfsichere Verglasungen in der Regel aber auch Wind- und Holmlasten tragen müssen, sind aus statischen Gründen oftmals größere Glasdicken erforderlich.

Bildnachweis: Diaplan, Freilassing

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