Gerüste für Fassaden mit WDVS

Merkblatt des Bundesverbands Farbe Gestaltung Bautenschutz

Bei der Planung und Ausführung von Gerüsten an Fassaden mit Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) sind einige Besonderheiten zu beachten. So ist beispielsweise ein größerer Abstand zwischen Gerüst und Fassade erforderlich, damit der Einbau des WDVS überhaupt möglich ist. Für die Verarbeitung von Dämmplatten muss außerdem eine ausreichende Belagbreite vorhanden sein, um die Mindestanforderungen an den erforderlichen Verkehrsweg zu erfüllen und die Standsicherheit von Gerüsten muss durch sichere Verankerungsmittel und/oder Gerüstkonstruktionen hergestellt werden.

Gallerie

Welche Anforderungen bei der Erstellung von Arbeits- und Schutzgerüsten noch zu berücksichtigen sind, hat der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz im Merkblatt Gerüste für Arbeiten an Fassaden mit Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) zusammengestellt. Behandelt werden ein- und zweischalige massive Außenwände, an denen ein Wärmedämmverbundsystem erstmalig erstellt wird, aber auch Sanierungen oder Aufdopplungen bestehender Systeme.

Auf insgesamt 47 Seiten werden die baurechtlichen und bautechnischen Anforderungen an die Ausstattung von Gerüsten für WDVS-Arbeiten beschrieben. Man erfährt unter anderem, welche Gerüstarten und -systeme geeignet sind, welche Verankerungen und besondere Konstruktionsarten es gibt und wie Ankerlöcher fachgerecht zu schließen sind. Ebenfalls enthalten sind Hinweise zur Erstellung von Leistungsverzeichnissen sowie Beispieltexte für LV-Positionen und Checklisten.
 
Das Merkblatt richtet sich an Architekten, Bauherren, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren sowie an ausführende Firmen. Es steht auf der Webseite des Verbands als Pdf-Datei zum kostenlosen Download zur Verfügung (siehe Surftipps).

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